Anzeige – Gemeinsam mit der Bepanthen-Kinderförderung

Forsa-Umfrage: Eltern blicken zuversichtlich in die Zukunft

Das Glück ihrer Kinder steht für Eltern an erster Stelle. Sie wünschen sich, dass ihre Kinder behütet aufwachsen und eine gute Zukunft vor sich haben. Doch heutzutage gerät dieses Wunschbild zunehmend ins Wanken: Klimawandel und Umweltverschmutzung, die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft und eine globale Pandemie führen zu massiver Verunsicherung. Doch trotz allem lassen sich Eltern ihren Optimismus nicht nehmen: Laut einer aktuellen forsa-Umfrage der Bepanthen-Kinderförderung ist ein Großteil der Eltern mit Blick auf die Zukunft ihrer Kinder zuversichtlich.

Corona-Situation verändert Alltag von Familien

Ein wichtiger geschäftlicher Video-Call und plötzlich platzt das eigene Kind herein. Es braucht Hilfe bei den Hausaufgaben, etwas zu Essen oder es möchte einfach nur mit Mama und Papa spielen. Was früher beinahe undenkbar war und als unprofessionell galt, gehört inzwischen zum Alltag vieler Eltern. Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Spagat zwischen Home Office und Kinderbetreuung beeinflusst seit dem letzten Jahr den Alltag von Familien nachhaltig. So kommt es zu einer hohen Mehrbelastung: Das Büro hat sich in die eigene Wohnung verlagert, Eltern sind zu Lehrern geworden und übernehmen noch immer Aufgaben, die sie neben ihrer täglichen Arbeit zusätzlich erfüllen müssen. Diese nach wie vor andauernde Ausnahmesituation wirft Probleme auf, stellt das Familienleben Tag für Tag auf die Probe. Bisher ist ein schneller Ausweg aus der Pandemie nicht in Sicht. Und doch blickt eine große Mehrheit der Eltern positiv in die Zukunft und ist zufrieden mit ihrem Familienleben.

Repräsentative Umfrage zur aktuellen Stimmungslage in Familien

Zu diesem Ergebnis kommt die bundesweite forsa-Umfrage der Bepanthen-Kinderförderung, für die von Ende Oktober bis Anfang November 2020 mehr als 1.000 Eltern mit Kindern im Alter zwischen sechs und 16 Jahren befragt wurden. 

Das positive Ergebnis: Obwohl der Alltag von Familien im vergangenen Jahr zahlreiche neue Herausforderungen bereithielt, bewertet die deutliche Mehrheit (79 Prozent) der Eltern ihr Familienleben ganz allgemein als positiv. Auch die Zuversicht lassen sich Eltern nicht nehmen: Mehr als zwei Drittel von ihnen blicken optimistisch in die Zukunft – trotz Pandemie. Dabei sind vor allem Väter zuversichtlich. 68 Prozent von ihnen sind "eher", acht Prozent sogar "sehr optimistisch", wenn sie an die nächsten fünf Jahre denken. Ein wenig anders sieht dies bei den befragten Müttern aus. Hier meinen 59 Prozent, sie seien "eher" und nur sechs Prozent "sehr optimistisch".

Thema "Corona und Pandemien": Väter optimistischer

Dieses Bild spiegelt sich ebenso in der Frage speziell nach Corona oder anderen Pandemien und deren Einfluss auf die Zukunft ihrer Kinder wider. 45 Prozent der befragten Mütter gaben an, dass diese ihnen "eher" oder gar "sehr große" Sorgen bereiten. Auch hier zeigen sich die Väter optimistischer: Nur 30 Prozent sind dieser Meinung.

Polarisierung der Gesellschaft: Mütter und Väter einig

So unterschiedlich ihre Äußerungen bezüglich der Angst aufgrund von Pandemien sind, so einig sind sich Mütter und Väter, wenn es um die Gefahr durch die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft geht. 69 Prozent der Mütter und 71 Prozent der Väter gaben an, sie würden diesbezüglich mit Sorge in die Zukunft ihrer Kinder schauen. Kurz dahinter folgen Umweltverschmutzung, Leistungsdruck und der Klimawandel als Sorgentreiber der befragten Eltern.

Sehr interessant: Arbeitslosigkeit und Armut spielen mit 33 beziehungsweise 31 Prozent in den Gedanken der Eltern keine sehr große Rolle. Hier ist sich die Mehrheit sicher, dass sie diesbezüglich keine Angst um ihre Kinder haben muss

Frauen spüren Belastung im Alltag deutlich stärker

Deutlich heraus sticht die Wahrnehmung der befragten Mütter, was die persönliche Mehrbelastung im Alltag betrifft. Kinderbetreuung, Haushalt und Berufsleben tagtäglich unter einen Hut zu bringen, ist eine große Herausforderung. 57 Prozent der befragten Frauen gaben an, dass sie dies oft überfordert. Dem gegenüber stehen nur 37 Prozent der befragten Väter, die dieser Aussage zustimmten. Trotz der Diskrepanz zwischen den Geschlechtern wird hier deutlich, dass fast die Hälfte aller Eltern im aktuellen Alltag überfordert ist. Die Vereinbarkeit von Familienleben und Beruf ist in Deutschland ein Problem. So sind ganze 92 Prozent der Befragten der Meinung, dass hier noch reichlich Luft nach oben ist.

Gesundheit der Kinder für Eltern das Wichtigste

Einig sind sich die befragten Eltern auch darin, was aus ihrer Sicht am wichtigsten für die Zukunft ihrer Kinder ist. An erster Stelle (94 Prozent) steht hier für Eltern die Gesundheit. Danach folgen eine gute Bildung und Freundschaften als entscheidende Aspekte. Doch auch Partnerschaft und die eigene Familie empfinden viele Eltern als sehr wichtig.

Auch einer offenen und fairen Gesellschaft misst über die Hälfte der befragten Eltern eine "sehr wichtige" oder "eher wichtige" Bedeutung bei. Finanzielle Sicherheit ist hingegen altersgruppen-spezifisch. Jüngere Eltern (unter 35 Jahren) sehen diese als wichtiger an als ältere (35 bis 44 Jahre).

Fazit: Eltern bleiben optimistisch

So blicken Eltern trotz Sorgen und Mehrfachbelastung durch die Corona-Pandemie positiv in die Zukunft. Die Mehrheit der Eltern stimmt der Aussage zu, dass ihre Kinder grundsätzlich in einem sicheren und behüteten Umfeld aufwachsen. Insgesamt 61 Prozent finden voll und ganz (10 Prozent) oder eher (51 Prozent), dass ihr Kind in einer "heilen Welt" aufwächst.

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