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Kinderleicht die Welt verbessern

Manchmal, sind es die kleinen Dinge, die zählen. 10 Tipps für dein Kind und dich, die euer Leben schöner machen.

1. Verwende Recyclingpapier

Jedes Jahr werden in Deutschland mehrere Millionen Tonnen Papier verbraucht, und da Papier aus Holz gemacht wird, müssen dafür viele Bäume gefällt werden. Allerdings kann man auch Papier aus Papier herstellen: indem man gebrauchtes Papier sammelt und recycelt, also wieder aufbereitet. Wenn du es gut findest, dass weniger Bäume für neues Papier gefällt werden müssen, dann kannst du Schulhefte und Blöcke aus Recyclingpapier verwenden. Du erkennst es an dem aufgedruckten Blauen Engel. Das Logo kennzeichnet Produkte, die vollständig aus benutztem Papier hergestellt wurden, ohne dass giftige Chemikalien verwendet wurden.

2. Sag mal Danke

Vermutlich gibt es Menschen, ohne die dein Leben sehr viel weniger schön und angenehm wäre. Wer auch immer dir morgens Frühstück macht oder abends Abendbrot, deine Wäsche wäscht und dein Bett frisch bezieht: Er oder sie hat Anerkennung verdient! Schreibe dieser Person einen kleinen Dankesbrief und stecke ihn an eine Stelle, an der er auch gefunden wird: in eine Jackentasche dieses Menschen oder in einen Schuh. Oder klebe den Zettel mit einem Stück Tesafilm an den Spiegel im Bad, bevor du abends ins Bett gehst.

3. Stelle eine Geschenkekiste zusammen

Wenn du von deinen Spielsachen etwas nicht mehr benötigst, dann prüfe, ob es reif für den Müll ist oder ob man es noch gebrauchen kann – und du vielleicht einfach nur keine Lust mehr hast auf dieses eine Kartenspiel oder dieses Buch, das du nicht lesen magst, oder die CD, die du schon auswendig kennst. Die Dinge, die noch okay sind, sammelst du in einer Kiste und bringst ein großes Schild daran an: zu verschenken! Diese Kiste stellst du für einen Tag an den Gehweg vor eurem Haus.

4. Trink Leitungswasser

Vielleicht ist es nicht dein Lieblingsgetränk. Aber es ist wirklich bestens geeignet, um die Welt zu verbessern – und deine Gesundheit: Wasser. In Deutschland ist es sehr sauber und kann direkt aus dem Wasserhahn getrunken werden. Ziemlich praktisch, wenn man bedenkt, dass die meisten anderen Getränke erst herbeigeschleppt werden müssen. Außerdem kommt es ohne Verpackung ins Haus, muss also nicht in Plastik oder Glas abgefüllt werden, wodurch riesige Mengen an Müll eingespart werden können. Und es kostet pro Liter nur wenige Cent. Du musst ja nicht gleich komplett auf andere Getränke verzichten. Aber je mehr, desto besser.

5. Bau eine Vogeltränke

Nicht nur Menschen müssen trinken, auch Tiere. Besonders wenn es draußen warm ist und es länger nicht geregnet hat, verschwinden natürliche Wasserstellen, an denen Bienen, Hummeln oder Vögel sich versorgen können. Spendiere den Tieren ein paar Schlückchen an einer selbst gebauten Bar. Du brauchst dafür ganz wenig: Fülle frisches Wasser in einen Suppenteller oder einen Untersetzer für Blumentöpfe und stelle ihn an eine geschützte, aber gut einsehbare Stelle auf dem Balkon oder im Garten. Für Vögel sollte die Bar von einem Baum oder Gebüsch aus zu sehen sein. Wechsel das Wasser am besten jeden Tag aus, damit sich keine Bakterien darin vermehren können. Bienen und andere Insekten brauchen in der Schale Landeplätze aus Steinen oder Moos, damit sie wirklich nur trinken und nicht ertrinken.

6. Spare Energie

Strom kommt bekanntlich nicht einfach nur so aus der Steckdose. Er muss erzeugt werden. Für die Umwelt ist es gut, wenn möglichst wenig Strom verbraucht wird, denn die Erzeugung belastet unseren Planeten. Gewöhne dir deshalb ein paar ganz einfache Stromspar-Tricks an: Wenn du aus dem Zimmer gehst, mach das Licht aus. Lasse keine Geräte auf Stand-by angeschaltet – praktisch sind hierfür Steckdosen, die du komplett abschalten kannst. Versuche außerdem, ob du es aushalten kannst, dein Zimmer etwas weniger zu heizen. Ziehe einen Pullover an, falls dir kalt ist. Entscheide dich öfter einmal für die Dusche statt für die Badewanne, denn dabei wird normalerweise weniger Wasser verbraucht, das warm geworden musst.

7. Lerne, Lebensmittel zu verwerten

Viele Lebensmittel landen nicht auf dem Teller, sondern im Müll. Das ist sehr schade und eine Belastung für die Umwelt, denn für die Produktion von Lebensmitteln wird Energie eingesetzt – und manchmal auch ziemlich viel Mühe. Achte deshalb darauf, dass das, was in deiner Familie eingekauft wird, auch tatsächlich verwertet wird. Vorräte müssen gut verpackt und richtig gelagert werden, am besten in Vorratsgläsern und nicht in offenen Tüten. So werden sie nicht von Schädlingen befallen, und sie bleiben länger haltbar. Wenn du kochen kannst und weißt, wie du aus Resten im Kühlschrank eine leckere Mahlzeit zaubern kannst, hast du es leichter, alle Lebensmittel zu verbrauchen. Also lass dir das Kochen von jemandem aus der Familie erklären. Es gibt ein paar Grundregeln, die nicht besonders kompliziert sind und dir helfen, deine eigenen Rezepte zu entwickeln.

8. Geh auf fremde Kinder zu

Wenn ein neues Kind in deine Klasse kommt, kannst du es ihm ein bisschen leichter machen, vor allem wenn das Kind aus einem fremden Land kommt. Denn dann spricht es vielleicht noch nicht so gut Deutsch und ist auf ein bisschen Unterstützung angewiesen. Stelle dich vor und biete an, dass es dich alles fragen kann und du ihm gerne dabei hilfst, sich in der neuen Situation auch zurechtzufinden.

9. Wende dich an die Kinderkommission

Im Deutschen Bundestag gibt es eine kleine Gruppe von Politikern, die sich besonders für die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen einsetzt: die Kinderkommission. Diese Politiker interessieren sich sehr dafür, was Kinder beschäftigt und was man ändern müsste, damit Kinder sich in unserem Land wohlfühlen und sicher aufwachsen. Du kannst der Kinderkommission schreiben (kinderkommission@bundestag.de). Du kannst dich aber auch an alle anderen Politikerinnen und Politiker wenden und sagen, was dich bewegt und welche Vorschläge du für eine bessere Welt hast.

10. Sei freundlich zu dir selbst

Diese wichtige Maßnahme zur Weltverbesserung ist so naheliegend, dass sie oft vergessen wird: Behandel dich selbst wie einen guten Freund und akzeptiere dich so, wie du bist. Nur wenn du dich gut fühlst und wohl in deiner Haut, kannst du auch nett zu anderen sein. Achte also darauf, dass du immer genug Schlaf bekommst und dich gesund ernährst, mit viel frischem Obst und Gemüse. Geh regelmäßig an die Luft und triff dich mit deinen Freunden.

 

Buchtipp

Miriam Holzapfel hat 75 Ideen gesammelt, womit Kinder anfangen können, damit die Welt schöner wird.
Das Bessermacher-Buch”. Coppenrath, 14 Euro  

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