Kein Einsatz zu groß, keine Pfote zu klein!

"Paw Patrol: Der Kinofilm": Ein Phänomen auf vier Pfoten

Ryder und seine Fellfreunde Chase, Marshall, Rocky, Rubble, Zuma und Skye stürmen die große Leinwand: "Paw Patrol: Der Kinofilm" läuft ab 19. August 2021 im Kino. Unsere Autorin verrät, was kleine (und große) Besucher erwartet.

Kein Dreijähriger kann „Paw Patrol“ richtig aussprechen, doch das zugehörige Plastikspielzeug findet sich in jedem Kinderzimmer. Bei so einem Marketingerfolg ist es kein Wunder, dass nun auch ein Kinofilm nachgeschoben wurde. Aber was haben diese Welpen, das unsere Kinder so fasziniert? Nun, das lässt sich schnell zusammenfassen: beeindruckende Hightech-Ausstattungen für ihre täglichen Heldenmissionen, eine ganze Stadt, die sie für ihre Einsätze feiert, und allem voran (das Erfolgsrezept für sooo viele Kinderfilme und -serien): keine Eltern, die ihnen sagen, was sie tun oder lassen sollen. 

Was in den mittlerweile mehr als 200 Folgen begeistert, funktioniert auch im ersten Langspielfilm: Die "Hundepatrouille" wird zu einem Einsatz gerufen. Der ist – na klar – größer und wichtiger als alle Einsätze zuvor. Und bringt Polizeihund Chase an seine Grenzen: Zum ersten Mal kann er eine Mission nicht zu Ende bringen. 

Eine durchaus schöne Lektion, wie ich finde: Auch Helden dürfen scheitern – und bleiben trotzdem Helden. Ich gebe zu: Über die Sprüche von Bulldogge Rubble musste ich mehrmals laut lachen. Deshalb: Selbst wenn uns Eltern die Welpen samt Ohrwurm-Titelsong zum Hals raushängen und das Merchandise-Spielzeug zum Film wieder für endlos lange Weihnachtswunschzettel sorgen wird – irgendwie kann man den Helfern auf vier Pfoten nicht böse sein.

"Paw Patrol: Der Kinofilm": ab 19. August 2021 im Kino
Das tierische Animationsabenteuer ist ab 0 Jahren freigegeben.

Profilbild

Unsere Autorin

Silke Schröckert

Silke Schröckert wollte Journalistin werden, seit sie im Alter von acht Jahren das erste Mal Lois Lane in "Superman" gesehen hatte. Mit 23 wurde sie Chefredakteurin eines Kinderzeitschriftenverlages.

Heute ist Silke spezialisiert auf Familienthemen und textet für Kinder- und Comic-Magazine. Das freut vor allem Sohn Tom und Tochter Mina. Auf ihrer eigenen Seite schreibt sie für die Generation Großeltern. Bei leben-und-erziehen.de nimmt sie sich aktuellen Themen aus Sicht einer Zweifach-Mama an.

Teile diesen Artikel: