Filmkritik

Neuer Pixar-Film "Luca": Alles Gute kommt von der Oberfläche

Pasta, Eis und Vespafahren: Die neueste Animationskomödie aus dem Hause Pixar spielt in einem beschaulichen Küstenörtchen an der italienischen Riviera. "Luca" ist für alle Abonnenten auf Disney+ verfügbar – und eine Empfehlung unserer Autorin für den nächsten Heimkino-Abend mit der ganzen Familie.

Luca erlebt den Sommer seines Lebens: Erst findet er in Alberto einen neuen besten Freund, der ihm beibringt, dass man nicht immer auf die Eltern hören muss. Und dann lernen die zwei auch noch Giulia kennen, mit der sie beim alljährlichen Dorf-Triathlon antreten wollen (in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und, na klar, Pastaessen!). Alles wäre perfekt, gäbe es da nicht ein großes Geheimnis: Luca und Alberto sind in Wahrheit Seeungeheuer – und Lucas Eltern längst auf der Suche nach ihrem Sohn.

Ein Meeresbewohner, der sich nach dem Leben an der Oberfläche sehnt: Das löst zunächst starke Erinnerungen an Arielle, die Meerjungfrau, aus. Doch dann entspinnt sich Pixars neuer Film zu einer warmherzigen Geschichte über die wertvolle Bedeutung von Sandkastenfreundschaften. Mit weniger als 90 Minuten reiner Laufzeit ist "LUCA" ein gelungenes Filmerlebnis für TV-erfahrene Kinder ab vier Jahren und große Geschwister. Eltern bietet er Anknüpfpunkte für spannende Gespräche mit dem Nachwuchs über Freundschaft – und über kindliche Gefühle wie Eifersucht, Vertrauen und Zugehörigkeit.

Für TV-erfahrene Kinder ab vier Jahren – auf Disney+

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