Retten! Schützen! Helfen!

Warum stehen Kinder so auf Serienhelden wie Paw Patrol oder Feuerwehrmann Sam?

Feuer löschen, Wunden heilen, Tiere retten: Vor allem kleine Kinder lieben alltägliche Heldengeschichten. Und feiern deren Protagonisten häufig mehr als Superhelden und andere Fantasiewesen. Unsere Autorin erklärt, warum das so (großartig) ist.

Kinder suchen sich Helden als Vorbild. Doch Wonder Woman und Spider-Man haben noch ein paar Jahre Zeit: Die allerersten Superhelden halten mit Blaulicht oder Baufahrzeug Einzug ins Kinderzimmer. Kein Wunder: Feuerwehr, Polizei und Bauarbeiter kennen die Kleinen aus ihrem Alltag. Sie beobachten sie im Einsatz, erkennen die Wichtigkeit der Arbeit und spüren den Respekt, den auch wir Großen dafür aufbringen. Das regt nicht nur zum Nachspielen und Träumen an, sondern vermittelt gleichzeitig wichtige Werte wie Mut, Teamgeist, Hilfsbereitschaft. Und die helfen enorm für die ersten eigenen echten Heldentaten. Also: Danke, Bob, Sam, Skye & Co.!

Heldenhafte Helfer im TV-Einsatz

Feuerwehrmann Sam

 ... und sein Team retten Tiere, Menschen und ein ganzes Dorf regelmäßig vor großen und kleinen Bränden. Die ersten Geschichten dachten sich 1985 zwei Feuerwehrmänner aus, um Kindern das Thema Brandverhütung näherzubringen.

Zu sehen z. B. bei KiKa, Netflix, Amazon Prime.

Bob der Baumeister

Die Frage "Können wir das schaffen?" beantworten Bob und seine Truppe stets mit einem beherzten "Yo, wir schaffen das!" Dabei stehen Teamarbeit, soziales Verhalten und das gemeinschaftliche Auflösen von Konflikten im Vordergrund.

Zu sehen z. B. bei Super RTL und Toggo Plus.

Paw Patrol

Die sprechenden Hunde in ihren bunten Fahrzeugen sind natürlich fiktiv. Die Berufe der Paw Patrol aber entsprechen wieder dem alltäglichen Vorbild: Polizeihund Chase, Feuerwehrhund Marshall und weitere "Fellfreunde" lösen jede Mission!

Zu sehen z. B. bei Super RTL und Netflix.

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Unsere Autorin

Silke Schröckert

Silke Schröckert wollte Journalistin werden, seit sie im Alter von acht Jahren das erste Mal Lois Lane in "Superman" gesehen hatte. Mit 23 wurde sie Chefredakteurin eines Kinderzeitschriftenverlages.

Heute ist Silke spezialisiert auf Familienthemen und textet für Kinder- und Comic-Magazine. Das freut vor allem Sohn Tom und Tochter Mina. Auf ihrer eigenen Seite schreibt sie für die Generation Großeltern. Bei leben-und-erziehen.de nimmt sie sich aktuellen Themen aus Sicht einer Zweifach-Mama an.

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