Wundervolle Welt der Düfte

Aromatherapie für Kinder

Hier erfahrt ihr, wie Aromatheraphie Kinder in vielen Lebenslagen unterstützen kann, zum Beispiel beim Schlaf, bei Erkältungen, beim Lernen. Und was ihr bei ätherischen Ölen für Babys beachten müsst.

Wenn man sich ein wenig damit beschäftigt, begegnen sie einem überall: Düfte, die etwas bewirken. Schon in der Schwangerschaft sollen wir es uns gut gehen lassen und uns deshalb regelmäßig mit einem gut riechenden hochwertigen Öl einreiben oder massieren lassen. Viele Hebammen raten in der Schwangerschaft zu Dammmassagen. Und: Öle pflegen die Haut und machen sie angeblich dehnbarer, geschmeidiger oder zumindest weniger trocken. Wenn es dabei noch gut duftet, umso besser.
 

Aromatherapie für Kinder – bei Bauchweh und Erkältung

Ist das Baby dann da, empfehlen sich auch Öle zur Babymassage – sie helfen beispielsweise gut bei Bauchweh. Dabei macht sich die entspannende Wirkung der verwendeten Pflanzen bemerkbar. So enthält das "Baby-Bäuchleinöl"* von Weleda auf Basis von Mandelöl ätherische Öle von Majoran, Kamille und Kardamom, die die Verdauung unterstützen sollen. Auf Sonnenblumen und Aprikosenkernöl basiert das "Baby Fenchel Kamille Wohltuendes Bäuchleinöl"* vom Schweizer Hersteller Farfalla.

Neben entsprechenden Tees soll also auch die Anwendung auf der Haut gute Dienste leisten. Vor allem im Hinblick auf die Behandlung von Erkältungen dürften ätherische Öle jedem bekannt sein. Salben für Brust und Rücken, Erkältungsbäder, Riechbäder, Inhalationen, Nasensalbe – all das wird recht preisgünstig auch in Drogeriemärkten angeboten. Primavera hat eine Aromatherapie-Serie speziell für Kinder* herausgebracht. Die Produkte sollen beim Schlafen, beim Lernen, beim Angstvertreiben und bei Erkältungen unterstützen. So fördern Zitrusdüfte die Konzentration und sorgen für gute Laune. Mimose hilft gegen Anspannung und Nervosität, Kardamom und Lavendel entspannen. Thymian unterstützt bei Husten.

Achtung bei ätherischen Ölen für Babys und Kleinkinder

Achtung: Für Babys können ätherische Öle gefährlich sein, da sie die Atemwege reizen und die Schleimbildung fördern. So kann es zu Atemnot kommen. Ungeeignet für Babys und Kleinkinder sind Kampfer-, Eukalyptus- und Pfefferminzöl sowie Nelkenöl, Orangen-, Zitronenschalen- und Teebaumöl.

Grundsätzlich gilt: bei Präparaten zum Einreiben oder Inhalieren immer genau darauf achten, für welches Alter sie zugelassen sind.

Und: Benutzt immer naturreine ätherische Öle, die nach therapeutischem Standard hergestellt sind. Leider gibt es auf dem Markt sehr viele minderwertige oder synthetische Öle. Künstliche, also synthetische Duftstoffe können – vor allem für Kinder – sogar schädlich sein, weil sie mit dem Organismus interagieren und Atmung und Hormone stören können.

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Autorin: Irlana Nörtemann

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