Schwimmflügel, Bälle, Pool-Nudeln

Wie gut sind Schwimmhilfen für Kinder?

Eine Schwimmhilfe kann Kindern dabei helfen, die Angst vor dem Wasser zu verlieren. Aber wie gut eignen sich Wasserbälle, Schwimmreifen und Co. wirklich zum Schwimmenlernen? Was ein Experte dazu sagt.

Ob Schwimmflügel oder -brett: Eine Schwimmhilfe ersetzt nie die Anwesenheit der Eltern. "Für die Sicherheit von kleinen Kindern im Wasser sind zu 100 Prozent die Eltern zuständig", sagt Dr. Harald Rehn von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Und um Schwimmen zu lernen, müssen Kinder das natürliche Verhalten ihres Körpers im Wasser erleben - ohne Auftrieb von außen. Deshalb dürfen sich Eltern von Schwimmhilfen weder Sicherheit noch Lerneffekt versprechen.

Das Experten-Urteil:

  • Wasserbälle, aufblasbare Tiere: okay
  • Pool-Nudeln: vielseitiges Spielzeug
  • Schwimmbretter: okay. Auf passende Haltegriffe für kleine Kinder achten!
  • Schwimmwesten(ohnmachtssicher, d. h. die Weste dreht das Kind bei einer Ohnmacht in sichere Lage): gut auf dem Boot, beim Spielen hinderlich
  • Schwimmflügel: nie ohne Aufsicht!
  • Schwimmreifen als Spielzeug im flachen Wasser: okay, am Körper: Kentergefahr
  • Schwimmscheiben: bieten keine Sicherheit, hinderlich beim Spielen
  • Schwimmgürtel (und "Schloris"): sinnvoll nur im Schwimmkurs
  • Schwimmanzüge: störend beim Spielen
  • Schwimmsitze: gefährlich, Kentergefahr

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