Dass Pädagogik alles andere als langweilig ist, zeigt Laura (aus Baden-Würtemberg) als @elterntrickkiste auf Instagram. Hier gibt sie hilfreiche Tipps rund um die Themen Kinder und Erziehung, wie zum Beispiel diese Ratschläge für die Einschulungsphase:
Tipp 1: Kind einbinden
Partizipation ist beim Wechsel vom Kindergarten zur Schule sehr wichtig! Lasst euer Kind mitentscheiden, was es möchte oder nicht. Das fängt bei der Schultüte an, geht weiter beim Schulranzen oder bei Farben von Ordnern (wenn es nicht von der Lehrkraft vorgegeben ist.)
Tipp 2: Die Lage checken
Besucht mit eurem Kind die Schule, in die es gehen wird. Vielleicht veranstaltet die zukünftige Grundschule auch einen Schnuppertag? Wenn es die Schule schon mal gesehen hat, dann weiß es, wie es dort aussieht, wo es bald hingeht. Außerdem könnt ihr dabei direkt den Schulweg üben. Wichtig ist, dass als Elternteil nicht den schnellsten, sondern den sichersten Weg wählst.
Tipp 3: Keine Vergleiche
Es fällt manchmal schwer, aber es ist wichtig für euer Kind: Vergleicht es nicht mit anderen Kindern. Jonas ist vielleicht besser in Mathe, dafür ist euer Kind besser in einem anderen Fach. Jedes Kind hat seine eigene Begabung und es ist wichtig, nicht zu viel Druck aufzubauen.
Tipp 4: Arbeitsplatz einrichten
Richtet zusammen mit eurem Kind einen "Arbeitsplatz" ein. Wo soll es die Hausaufgaben nach der Schule erledigen? Es ist wichtig, dass euer Kind sich dort gut konzentrieren kann und auch Ruhe hat (z.B. vor jüngeren Geschwistern, TV und Musikanlage). Bei der Auswahl der Möbel schauen Eltern am besten genau hin: Ein mitwachsender Schreibtisch samt schräg verstellbarer Platte und ein Stuhl, der ebenfalls in der Höhe variabel ist, begleiten die Kleinen – ihrer jeweiligen Körpergröße angepasst – durch die Schulzeit. Wichtig: Beim Sitzen müssen die Füße bequem auf dem Boden stehen. Knie- und Ellenbogengelenke bilden jeweils einen rechten Winkel.
Tipp 5: Helfen, aber nicht übernehmen
Genießt diese neue aufregende Zeit mit eurem Kind zusammen. Seid für euer Kind da, bietet eurem Kind Unterstützung an. Übernehmt aber keine Aufgaben, die euer Kind bekommt. Denn euer Kind lernt nichts dabei, wenn ihr die Aufgaben erledigt.