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Zu heiß zum Lernen

Wann gibt es Hitzefrei?

Wenn es in der Früh schon richtig warm ist, stehen die Chancen auf Hitzefrei für Schüler nicht schlecht. Wie das geregelt ist und was berufstätige Eltern dann tun können.

Ab welchen Temperaturen es zu heiß zum Lernen ist, ist nicht genau festgelegt und unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In etwa gilt: Herrschen morgens um 10 Uhr bereits zwischen 25 bis 27 Grad im Klassenraum, darf die Schule hitzefrei geben. Meist aber erst nach der vierten Stunde, außerdem gilt dies in der Regel nicht für ältere Kinder (Sekundarstufe 2/Oberstufe) in den weiterführenden Schulen. Eine Verordnung, wonach Schülerinnen und Schüler ab einer bestimmten Temperatur Hitzefrei bekommen müssen, gibt es nicht!

Muss mein Kind alleine nach Hause gehen?

Gibt eine Grundschule hitzefrei, dürfen nur die Schüler nach Hause gehen, deren Eltern das schriftlich erlaubt haben (meist wird das am Schuljahresanfang grundsätzlich geklärt, vor allem in der ersten und zweiten Klasse). Alle anderen Kinder müssen bis zum regulären Schulschluss weiter im Schulhaus (oder etwa einem angeschlossenen Hort) betreut werden.

Ist die Entscheidung für Hitzefrei von der Schule kurzfristig getroffen worden und findet sich auf die Schnelle keine andere Betreuung für das Kind, haben berufstätige Eltern die Möglichkeit, sich vom Arbeitgeber unbezahlt freistellen zu lassen. Darauf weist Dr. Nathalie Oberthür hin, Mitglied der AG Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein und Fachanwältin für Arbeitsrecht aus Köln.

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