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Mehr Fantasie, weniger Bildschirm

Playmobil hi! nutzt Technologie als Kreativitätsbooster

Während digitale Medien Kinder im Alltag begleiten, wünschen sich viele Eltern mehr Raum für Fantasie und kreatives Entdecken. Playmobil zeigt mit seinem neuen Spielkonzept Playmobil hi!, wie moderne Technologie Kinder zu eigenen Geschichten inspirieren kann, ohne sie vor einen Bildschirm zu setzen.

Playmobil hi! nutzt Technologie als Kreativitätsbooster

Tablet, Smartphone, Fernseher: Bildschirme gehören längst zum Familienalltag. Trotzdem wünschen sich viele Eltern, dass ihre Kinder häufiger ganz ohne Display ins Spielen eintauchen. Laut einer aktuellen, repräsentativen Playmobil-Umfrage* trifft das auf drei Viertel der befragten Eltern in Deutschland zu. Doch muss Technik deshalb beim Spielen grundsätzlich außen vorbleiben? Nicht unbedingt. Entscheidend ist vielmehr, welche Rolle sie übernimmt. Statt Kinder nur konsumieren zu lassen, kann sie auch den Anstoß geben, selbst kreativ zu werden.

Durch einen kleinen Impuls entsteht plötzlich eine ganze Welt

Kinder brauchen oft erstaunlich wenig, um Geschichten entstehen zu lassen. Eine Figur wird zum mutigen Abenteurer, das Sofa zur geheimnisvollen Höhle und das Kinderzimmer zur weit entfernten Insel. Genau diese Fähigkeit macht freies Spielen so wertvoll. Prof. Dr. habil. André Frank Zimpel, Professor für Lernen und Entwicklung an der Universität Hamburg und Leiter des Zentrums für Neurodiversitätsforschung Hamburg/Eppendorf, beschreibt es so: “Kinder erschaffen Welten. Aus entwicklungspsychologischer Sicht sind sie im Spiel einen Kopf größer als im Alltag: Sie geben Figuren neue Rollen, Dingen neue Bedeutungen und Gedanken eine Stimme. Dabei entdecken sie neue Möglichkeiten und sich selbst.” Dabei können auch digitale Elemente eine Rolle spielen – solange sie nicht vorgeben, wie gespielt werden muss. Klang- und Sprachimpulse könnten, so Zimpel, “kleine Funken für große Ideen entzünden”. Was anschließend daraus entsteht, entscheidet das Kind selbst.

Kreative Abenteuer statt Displayzeit

Auf diesem Gedanken basiert Playmobil hi!. Statt eines Displays kommt dabei ein kleiner Rucksack mit integriertem Lautsprecher zum Einsatz, der einer Playmobil-Figur aufgesetzt werden kann. Über magische Sticker werden unterschiedliche Audioinhalte aktiviert. Der entscheidende Unterschied: Kinder folgen keiner fertigen Geschichte, sondern entwickeln ihre eigenen Abenteuer. Die Geräusche, Stimmen und Erzählungen sollen vielmehr Ausgangspunkt für das eigene Spiel sein. Das spiegelt wider, was sich viele Eltern von zeitgemäßem Spielzeug wünschen. 90,9 Prozent der Befragten finden Spielzeug attraktiv, dass Kinder immer wieder mit neuen Ideen überrascht und zum Weiterspielen motiviert. 80,8 Prozent wünschen sich zudem gezielte Anregungen für mehr Spiel.

Vier Wege zu neuen Geschichten

Dafür bietet Playmobil hi! vier unterschiedliche Spielvarianten. Im Sounds-Modus ergänzen Geräusche und gesprochene Worte die selbst erfundene Spielwelt. Die Spielideen liefern kurze Impulse, wenn gerade die Inspiration fehlt oder eine Geschichte eine neue Wendung vertragen könnte. Bei den Games werden die Kinder stärker einbezogen: Sie treffen Entscheidungen und beeinflussen dadurch, wie sich ein Abenteuer entwickelt. Der vierte Modus bietet Geschichten, denen die Kinder zuhören und die sie gleichzeitig mit ihren Figuren mitspielen können. So kann aus demselben Spielzeug immer wieder etwas Neues entstehen. Mal wird eine Geschichte vorgegeben und weitergesponnen, mal genügt ein Geräusch als Startpunkt für ein völlig eigenes Abenteuer.

Impulse zum Hören, Abenteuer im Kopf

Das Konzept schafft eine Brücke zwischen analogem und digitalem Spielen. Die Technologie gibt Impulse, während Kreativität und Spielgeschehen in den Händen der Kinder bleiben. Sie erfinden Figuren, entwickeln Geschichten und entdecken immer neue Abenteuer. Gerade im Familienalltag kann das interessant sein: Denn manchmal fehlt Kindern nicht die Lust am Spielen, sondern schlicht die erste Idee. Ein Geräusch, eine Stimme oder eine kleine Aufgabe kann dann ausreichen, damit das Spiel von selbst weitergeht.

Playmobil hi! ist ab Anfang Oktober 2026 für die Spielwelten Piraten, Polizei, Zoo und Reiterhof online sowie im Handel erhältlich.

* Playmobil-Umfrage “Potenziale von digitalem Spielzeug”, durchgeführt von Appinio im August 2026. Repräsentative Online-Befragung von 500 Eltern mit Kindern zwischen 6 und 14 Jahren, quotiert nach Alter, Geschlecht und Bundesland.