Stress einfach wegknautschen

Stressball selber machen mit Kindern

Gegen Stress: Fidget-Toys sind momentan der Renner. Wie ihr einen Wutball selber herstellen könnt, zeigen wir euch hier.

Selbst gemachte Stressbälle sind lustig für Klein und Groß.
© Foto: Getty Images/Stephanie Leong/EyeEm
Selbst gemachte Stressbälle sind lustig für Klein und Groß.

Heute schon geknautscht oder geploppt? Mit Squishies und Pop-its ist Spaß vorprogrammiert – noch nie davon gehört? Dann wirds Zeit: Denn Kids und Teens feiern die Fidget-Toys inklusive DIY-Trend schon längst. Neben Sammeln und Tauschen kann Anti-Stress-Spielzeug nämlich bei der Bewältigung von Stress, Unruhe oder beim Konzentrieren helfen. Das Internet wimmelt nur so von kunterbunten, lustigen Kreationen zum Shoppen oder Nachmachen. Wie ihr euer eigenes Fidget-Toy, den Wutball, selber herstellen könnt? Ganz easy! Und zwar so …

Mehl und/oder Reis, Luftballon und Co: Diese "Zutaten" braucht ihr für euren Stressball

für den Wutball:

  • 1 Luftballon
  • Füllmaterial: Mehl oder rohen, runden Reis (Menge hängt von der Ballongröße ab)
  • Trichter und leere, trockene Flasche

zum Gestalten:

  • wasserfeste Stifte
  • oder Schere und weitere Luftballons

Tipp: Mehl mit einer kleinen Portion Reis mixen – dieser nimmt die Feuchtigkeit auf und sorgt dafür, dass ihr länger Freude an eurem Stressball habt. Meidet spitzen Reis oder Spielsand, da diese Füllung den Ball kaputt machen kann.

Anleitung für euren Stressball

Liegen die Bastelutensilien zum Stressball selber machen bereit? Dann könnt ihr loslegen ...

Step 1: Antistressball befüllen
Benötigte Menge Füllmaterial mithilfe des Trichters in die Flasche geben. Ballon etwas aufpusten und anschließend über die Flaschenöffnung stülpen. Größe: Denkt daran, dass der Ball in Kinderhände passen soll.
Flasche umkippen – jetzt so viel Füllung wie gewünscht in den Ballon rieseln lassen. Ist der Ballon mit genügend Material gefüllt, diesen vorsichtig von der Flasche lösen. Nun langsam restliche Luft entweichen lassen – ohne dass sich der Ballon samt Füllung verselbstständigt.
Letzter Schritt: Knoten machen.

Step 2: Kreativ werden
Gestaltet euren Stressball nach Lust und Laune: Malt Herzchen, ein Gesicht oder Punkte darauf.
Ihr könnt auch den einfarbigen Wutball mit einem zweiten kontrastfarbigen Ballon kombinieren. Schneidet dafür von einem weiteren ungefüllten Ballon den Zipfel und etwas mehr ab. Stülpt ihn anschließend über euren Stressball, sodass der erste Zipfel verdeckt ist. Das Ergebnis? Ein Two-Tone-Effekt und doppelter Halt. Oder: Befüllt von vornherein einen Motiv-, Glitzer- oder Metallic-Ballon oder kombiniert zwei davon.

Wichtig: Bitte lasst kleine Kinder beim Herstellen von Knautschbällen aufgrund der Kleinteile nicht alleine, sondern bastelt immer gemeinsam.

Was macht man mit einem Stressball?

Werft den Ball an die Wand oder auf den Boden. Oder knetet ihn mit den Händen ordentlich durch. Kleine Massage gefällig? Zum Relaxen den Stressball einfach über Schultern, Arme, Hände oder Füße rollen. Knautschen kräftigt obendrein die Handmuskulatur und tut gut. Clever: Egal in welcher Form, ob Stressbälle oder Pop-its – sie passen allesamt in jeden Rucksack und in jede Handtasche. Blitzschnell sind sie in Stresssituation zum Beispiel in der Schule oder beim Hausaufgabenmachen (oder für die Eltern auch im Büro bzw. Homeoffice) zur Hand.

Autorin: Caroline Busch

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