Dein Leben-und-erziehen.de-Newsletter

Alles über die Themen Schwangerschaft, Erziehung & Gesundheit

Ideen für kleine Pfützenspringer

Regenspiele für Kinder

Kinder brauchen Zeit zum Spielen und viel Bewegung. Sie wollen toben – auch bei schlechtem Wetter. Mit unseren tollen Regenspielen macht das Rausgehen allen Spaß.

Ob Sonne oder Regen, draußen oder drinnen: Kinder wollen toben. "Doch im Gegensatz zu uns Erwachsenen ist für Kinder Gesundheit und Fitness kein Motiv, sich zu bewegen. Kinder bewegen sich, weil sie ihre Umwelt neugiergesteuert entdecken wollen", sagt Dr. Dieter Breithecker, Leiter der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung. Deshalb finden sie zum Beispiel auch Pfützenspiele toll. Beim Springen, Balancieren und Rennen verbessern Mädchen und Jungen ihre Beweglichkeit. Darüber hinaus erwerben sie grundlegende Kernkompetenzen wie Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Risikoabschätzung, so der Sportpädagoge.

Leben & Erziehen im Abo

Leben & Erziehen widmet sich dem jungen Familienleben und hilft Eltern bei den täglichen Herausforderungen.

Mehr Infos

Die schönsten Regenspiele für kleine (und große) Pfützenspringer

Wetten, dass auch dein Kind begeistert mitmacht, wenn das Wasser nur so spritzt!

1. Pfützenreise

Gehe mit deinem Kind im Regen spazieren und erzähle ihm eine kleine Fantasiegeschichte. Immer wenn das Wort "Regen" oder "nass" vorkommt, springt ihr beide schnell in die nächste Pfütze.

2. Pfützenbrei

Erde und Wasser mit einem Stöckchen zu einer matschigen Pampe verrühren: Da sind Kinder in ihrem Element!

Wer mag, kann dazu folgendes Lied singen:
(Melodie: Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh)

Kommt alle zur Pfütze, kommt alle herbei!
Wir rühren die Erde mit Wasser zu Brei.
Wir rühren, wir rühren, wir rühren eins, zwei, drei!
Wir rühren, wir rühren, den Wasser-Erde-Brei!

3. Pfützenpatscher

Stampf mit deinem Kind in der Pfütze herum, dass es nur so spritzt! Bei wem spritzt das Wasser höher oder weiter?

4. Fische fangen

Fünf Baumblätter verwandeln sich in Fische und schwimmen munter in der Pfütze herum. Da kommt der große Fischräuber – das bist du. Dein Kind versucht nun, die Fische schnell herauszuangeln, bevor deine Hände sie wegschnappen.

5. Auf einem Bein

Zuerst nur auf dem linken, dann auf dem rechten Bein hüpfen: Durch wie viele Pfützen schaffen es Kinder und Eltern?

6. Fünf Zwerge

Fünf Eicheln mit Hütchen werden hintereinander in eine große Pfütze geworfen – und dann wieder herausgefischt. Dazu passen folgende Verse:

Fünf Zwerge mit Mütze
springen in die Pfütze.

Der erste springt hinein.
Der zweite springt hinein.
Der dritte springt hinein.
Der vierte springt hinein.

Und der fünfte, ei wie fein,
springt munter hinterdrein.

Fünf Zwerge mit Mütze
wollen raus aus der Pfütze.

Fisch du nun den ersten raus,
dann den zweiten,
dann den dritten,
dann den vierten,
dann den fünften klitzeklein.

Ei, wie ist das Fischen fein!

7. Für Landvermesser

Wer findet die tiefste Pfütze? Jeder bekommt einen Stock, darf ihn eintauchen und kann dann mit einem Stift markieren, wie tief die Pfütze ist.

Teile diesen Artikel: