Raus ins Grüne

Spielideen für den Frühling

Nach Herzenslust auf der Wiese herumtollen, durchs hohe Gras krabbeln, Blümchen pflücken, Käfer und Ameisen beobachten: Das ist ein prima Training für die Sinne. Und dein Kind gewinnt mehr und mehr Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer. Hier gibt’s Spiel-Ideen für Kinder.

Sinneserfahrungen und Bewegung: ein perfektes Duo

Die Nervenzellen des Gehirns vernetzen sich durch die Kombination aus Bewegung und Sinneseindrücken immer dichter. Kinder lernen vor allem über ihren Tastsinn die Welt kennen – deshalb ist das Fühlen so wichtig. Das beste Spielzeug für dein Kind sind daher Erde und Sand, Gras und Blätter, Wasser und Matsch, Steine und Tannenzapfen. Diese Naturmaterialien stimulieren die Sinne in ganz besonderer Weise und schenken deinem Kind einen Schatz an Erfahrungen.

Spiele für Kinder ab 1 Jahr

Lustige Reise

Nimm dein Kind an die Hand und rennt über die Wiese: tschu, tschu, tschu (wie eine Eisenbahn) und brumm, brumm, brumm (wie ein Auto). Dann seid ihr beide Flugzeuge: mit weit ausgestreckten Armen langsam anrollen, dann immer schneller laufen und die Arme auf und ab bewegen. Ein anderes Mal schleicht ihr wie eine Katze, galoppiert wie ein Pferd, hoppelt wie ein Hase oder hüpft wie ein Känadguru auf der Wiese herum.

Kleiner Maulwurf

Kleine Kinder wühlen gern in der Erde: Schätze vergraben und ausbuddeln, Blätter in die Erde stecken – als Häuschen für Zapfenzwerge.

Tastwege

Lass dein Kind an warmen Tagen mal barfuß über die Wiese laufen und erzählen: Wie fühlt sich das an? Ist das Gras weich oder pikst es? Ist es trocken oder eher feucht? Solche sinnlichen Erfahrungen prägen sich tief ins Gedächtnis ein.

Blumentheater

Mama und Kind liegen auf der Wiese. Jeder steckt eine Blume zwischen die Zehen. Dann berühren sich die Füße und spielen Theater:

Blumenfuß und Blumenfüßchen gehen auf die Reise,
(Füße hin und her bewegen)
Blumenfuß und Blumenfüßchen gehen nun ins Bett ganz leise.
(Füße ablegen)

Zip, zip, Gräslein

Mit den Händen Grashalme herauszuzupfen fördert die Feinmotorik deines Kindes. Mach mit und sprich dazu folgenden Vers:

Zip, zip, Gräslein!
Futter für mein Häslein.
Futter für die Kuh,
die macht so laut muh-muh!
Futter für die Ziege
und die dicke Fliege.
Futter für den Teddybär:
Liebes Kind, ich danke sehr!

Wo ist Teddy?

Der Teddybär hat sich versteckt. Einmal thront er auf der Parkbank, ein anderes Mal sitzt er unterm Gebüsch, lugt hinter dem Baumstamm hervor oder turnt an einem tief hängenden Ast. Dein Kind soll ihn finden. Zum Schluss bewacht der Teddybär in seiner Höhle einen Gummibärchen-Schatz. Zur Bärenhöhle führt eine Spur aus Steinen oder Tannenzapfen.

Hunde-Spaziergang

Dein Kind hält das Ende eines Tuchs in seiner Hand. Du fasst das andere Ende und lässt dich wie ein Hund an der Leine führen – geradeaus, im Kreis oder um den Baum herum. Dann überadnimmst du die Führung und dein Kind ist der Hund.

Engelchen flieg!

Dein Kleines springt von der Parkbank in deine Arme und bestimmt, wo es dann landen möchte: am Blumenbeet oder vor seinem Lieblingsbaum?

Pusten und Staunen

Seifenblasen pusten: Das ist ein tolles Vergnügen für draußen! Du produzierst in Augenhöhe deines Kindes Blasen. Es versucht, möglichst viele mit seinen Händen einzufangen.
Kleinkinder sind ebenso fasziniert, wenn sie Löwenzahn pusten und den davonadfliegenden Schirmchen nachadschauen dürfen: „Wohin mag die Reise gehen? Zum Blumenbeet oder zum Fliederadbusch? Komm, wir laufen ihnen ein Stück hinterher!“

Bunte Bänder

Das macht Kleine und Große fit: ein langes Band an einem Ende festhalten und über dem Kopf im Kreis herum schwingen oder es beim Laufen hinter sich her flattern lassen. Ein anderes Mal steckst du die Bänder in deinen Hosenbund. Dein Kleines nimmt die Verfolgung auf und versucht, dir die Bänder abzujagen. Oder: Du ziehst ein langes Band in schlängelnden Bewegungen hinter sich her. Dein Kind versucht, auf das Band zu treten.

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