19. April 2018

Spielen und Fördern

20 Tipps, damit Kinder spielend lernen

Spielen und Fördern
© Photolyric/iStockphoto.com

Babys und Kleinkinder lernen ganz leicht. Darum ist es besonders wichtig, dass Eltern sich möglichst oft mit ihnen beschäftigen und mit in ihre Welt abtauchen. Die 20 wichtigsten „Spielregeln“.

Tipps, mit denen Kinder spielend lernen

    1. Das Allerwichtigste: Sie schaffen eine Atmosphäre, in der ihr Kleines sich geborgen fühlt. Es braucht Nähe, um konzentriert zu spielen.
    2. Damit ihr Kind sich nicht aus Angst vor Strafe gehemmt fühlt, schimpfen sie nicht, wenn es beim Spielen Lärm oder Unordnung macht; das gehört manchmal dazu. Ziehen Sie die Grenzen großzügig!
    3. Sie schaffen Platz zum Spielen. Nicht nur im Kinderzimmer; dort fühlen Kinder sich schnell abgeschoben. Deshalb überlassen sie ihrem Jüngsten eine Ecke im Wohnzimmer, in der Küche oder in der Diele.
    4. Andere wichtige Spiel-Plätze in der Wohnung sind die Badewanne (für Wasser-Experimente und als Meer für Spielzeug-Boote) und ein solider Tisch zum Malen und Werken, der Kratzer und Flecken abbekommen darf.
    5. Sie spielen möglichst oft mit. Die schönsten Spielsachen können Vater und Mutter nicht ersetzen. Ein Kind spielt umso lieber und lernt umso mehr, wenn es dabei das Interesse und die Zuwendung der Eltern genießt.
    6. Aber: Sie fühlen sich nicht verpflichtet, rund um die Uhr den Entertainer zu geben. Sie sagen Nein, wenn sie wirklich keine Zeit haben. Ihr Kind soll auch lernen, Langeweile auszuhalten und durch eigene Ideen zu überwinden.
    7. Sie überlassen dem Kleinen die Initiative. Wenn sein Turm sechsmal zusammenkracht und erst beim siebten Versuch stehen bleibt, lernt es dabei mehr als ein Kind, dem die Mutter den Turm auf Anhieb richtig hinstellt.
    8. Ihr Interesse bekunden sie vor allem durch Zuschauen, durch Nachfragen oder Vorschläge, wie das Spiel weitergehen könnte.
    9. Spiele, in denen es ums Gewinnen und Verlieren geht, suchen sie so aus, dass ihr Sprössling eine faire Gewinnchance hat. Typisches Beispiel sind (Würfel-)Spiele, bei denen allein das Glück entscheidet.
    10. Sie gehen auch auf alberne Ideen ein. Sie machen mit, wenn ihr Kleines zur Melodie von O Tannenbaum einen Nonsens-Text singt, und lassen zu, dass es Spielzeug zweckentfremdet oder ein verknotetes Handtuch als Ball benutzt. Das fördert seine Fantasie und Kreativität.

    Die nächsten 10 Förder-Tipps finden Sie auf der nächsten Seite!

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