14. August 2017

Frühe Förderung

Ist unser Kind hochbegabt?

Frühe Förderung
© Aaron Amat/Shutterstock.com

Wenn ihre Kinder früh mit ungewöhnlichen Leistungen glänzen, fragen sich viele Eltern: Ist unser Kind hochbegabt? Was Experten raten.

Die Zweijährige spricht schon fast fehlerlos. Und 20-teilige Puzzle sind für die Kleine längst kein Problem mehr. Da fragen sich Eltern schnell: „Müssen wir uns Kind besonders fördern? Ist es möglicherweise hochbegabt?“

„Hochbegabung lässt sich bei Vorschulkindern nicht zuverlässig testen.“ Das versichert Dr. Christiane Alvarez, Psychologin und Autorin, die über die Interessen hochbegabter Grundschulkinder promoviert hat.

Können Tests Klarheit bringen?

Die Psychologin bezweifelt sogar, dass spezielle Checklisten mit Fragen wie „Hat das Kind schon mit 18 Monaten Drei-Wort-Sätze gebildet?“ oder „Versucht das Dreijährige, sich selbst Rechnen und Lesen beizubringen?“ Klarheit bringen.
Ihr Rat: In diesem Alter brauchen Hochbegabte keine separate Förderung, etwa in speziellen Kitas. „Wenn die Kinder individuell gefördert werden und die Jüngeren auch mal bei Angeboten für die Großen mitmachen können, dann genügt das.“ Entscheidend sei vielmehr eine sanfte Förderung im Alltag. Dr. Alvarez ist sich sicher, dass aufmerksame Eltern das hinbekommen: „Die wissen meist sehr gut, was ihr Kind braucht.“

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