2. Januar 2019

Krippeneintritt leicht gemacht

Wie finde ich eine gute Krippe?

Eine gute Kita finden: Der Eintritt leicht gemacht
© BlueOrange Studio/Shutterstock.com

Für das Kind soll es natürlich die allerbeste Kinderkrippe sein. Nur: Auf was muss ich achten, wenn ich eine Betreuung suche? Anette Stein ist Expertin für frühkindliche Bildung in der Bertelsmann-Stiftung. Sie gibt fünf Tipps, woran Eltern eine gute Krippe erkennen.

Erzieher
Gehen die Erzieherinnen liebevoll und geduldig mit den Kindern um?  Ein guter Draht zwischen Eltern, Kind und Betreuer ist wohl das wichtigste Kriterium, für den Aufbau einer stabilen Bindung. Gleichzeitig ist es gut, wenn Eltern von Betreuern regelmäßig darüber informiert werden, wie es Ihrem Kind in der Krippe geht und wie es sich dort entwickelt.

Betreuung
Wird mein Kind ganzheitlich gefördert? Kann es seinen Interessen uneingeschränkt nachgehen? Eine professionelle Betreuung zeichnet aus, dass Kinder beim Spielen lernen. Um eine stabile Bindung zu den Kindern aufzubauen, sollten die Gruppengrößen außerdem möglichst klein sein. Idealerweise betreut eine Fachkraft nicht mehr als 4 Kinder. Tatsächlich muss sich in deutschen Kitas ein Betreuer derzeit im Schnitt um 6 bis 7 Kinder kümmern. (Quelle: „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“, Bertelsmann Stiftung).

Einrichtung
Gefällt Ihnen die räumliche Gestaltung? Eine kindgerechte Inneneinrichtung kann dazu beitragen, dass sich das Kleine in der Krippe wohlfühlt. Sind genügend Spiel- und Ruhefläche vorhanden? Kinder brauchen viel Platz zum Toben, aber auch ausreichend Schlafplätze.

Öffnungszeiten
Eine gute Kita bietet flexible Betreuungszeiten an, ohne dabei die Qualität zu vernachlässigen. Wichtig für Eltern: An wie vielen Tagen im Jahr ist die Krippe geschlossen? Gibt es einen Notdienst für berufstätige Eltern?

EingewöhnungDie Kita bietet den Eltern und den Kindern die Möglichkeit Tagesabläufe und Räume in Ruhe kennenzulernen. Die Eingewöhnungszeit sollte bis zu zehn Wochen lang möglich sein. Eine gute Kindertagesstätte erlaubt den Eltern auch, jeden Tag solange wie nötig bei dem Kind zu bleiben. Ist die Eingewöhnung erst einmal gelungen, wird der Nachwuchs auch weiterhin gerne in die Kita gehen.

Ob ein Kind in einer Kindertagesstätte einen Platz erhält oder nicht,  entscheidet letztlich die Einrichtung selbst. Die Plätze werden nach Warteliste, Kindesalter, Dringlichkeit und Sympathie vergeben. „Trotzdem empfiehlt es sich, unterschiedliche Einrichtungen ins Auge zu fassen und diese miteinander zu vergleichen“ sagt Anette Stein. Egal welche Kita den Kleinen schließlich nimmt: „Das Wichtigste ist, dass die Kinderkrippe ein klares pädagogisches Konzept für die Eingewöhnung hat.“

Ab wann in die Krippe?

Ab wann ist mein Baby gut in der Krippe aufgehoben? Was kann ich tun, damit es sich dort wohlfühlt? Und wie läuft die Eingewöhnung ab? Anette Stein gibt Tipps für den Krippenstart.

Fit für die Kita

Ob Krippe, Kindergarten oder Kindertagesstätte – Eltern wünschen sich für ihren Schatz nur die allerbeste Betreuung. Und sehen dem ersten Abschied an der Gruppentür mit sehr gemischten Gefühlen entgegen. Deshalb ist die richtige Wahl der Einrichtung so wichtig. Mit unserem neuen Extra „Fit für den Kindergarten“ zeigen wir Ihnen, wie sie die richtigen Entscheidungen treffen und diese aufregende Zeit gemeinsam meistern. „Fit für die Kita“ HIER online bestellen!

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