20. Juli 2018

So reagieren Eltern richtig

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit

U-Untersuchung
© Lumina/Stocksy.com

Kleine Bläschen an Händen, Füßen und im Mund sind die Hauptsymptome der Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Was das für Eltern und kleine Patienten bedeutet:

Die hoch ansteckende Kinderkrankheit wird durch sogenannte Coxsackie-Viren ausgelöst und überträgt sich schnell per Tröpfchen- oder Schmierinfektion, also wenn das Kind hustet oder die Mama küsst. Die deutlichsten Symptome sind kleine rote Bläschen an an Händen, Füßen und im Mund, die Pusteln färben sich im Verlauf der Krankheit grau-weiß. Hinzu kommen oft Fieber und Halschmerzen.

Was tun gegen die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?

  • Sofort zum Arzt, wenn die ersten Symptome auftauchen. Und, wenn im Krankheitsverlauf Durchfall oder etwa Lähmungserscheinungen auftreten. Ein bestimmter Typus der Coxsackie-Viren kann auch eine Hirnhautentzündung auslösen.
  • Eventuell verschreibt der Arzt ein Gel, das den wunden Mundraum leicht betäubt. Für viele Kinder ist nämlich das Essen, Trinken und Schlucken schmerzhaft.
  • Dem Kind schmecken jetzt gekühlte Sachen am besten, etwa Joghurt, Obst aus dem Kühlschrank (aber keine Zitrusfrüchte, die Säure brennt im Mund) oder kalter Tee (die Sorten Kamille und Salbei wirken entzündungshemmend). Auch ein Eis mehr darf’s jetzt sein.

Ansonsten bleibt nur Abwarten, gegen die Viren selbst gibt es keine Impfung und keine Medikamente. Nach sieben bis zehn Tagen ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit überstanden.

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