7. März 2017

Wann Eltern besser zum Arzt gehen

Kopfverletzung bei Kindern nicht unterschätzen

Gehirnerschütterung
© Steve Debenport/iStockphoto.com

Das Kind ist von der Schaukel gefallen oder beim Toben mit dem Kopf gegen den Türrahmen geprallt? Vorsicht: „Oftmals zeigen sich die Folgen eines solchen Unfalls verzögert“, warnt Dr. Jörg Schriever, Unfall-Beauftragter der Kinderärzte. Wann eine Abklärung der Kopfverletzung im Krankenhaus nötig ist

Ob die Ärzte die „leichten Fälle“ danach lieber zur Beobachtung dabehalten oder sie nach Hause schicken, hängt oft davon ab, wie sie die Situation zu Hause beurteilen.


„Immer mehr Eltern unterschätzen die Folgen einer Kopfverletzung und holen ihr Kind vorzeitig aus der Klinik“, klagt die Techniker Krankenkasse in Bayern. Auf jeden Fall brauchen die Kinder vorerst Ruhe: vor Lärm, Anstrengung, aufregenden (Fernseh-)Erlebnissen, praller Sonne. Wird die Gehirnerschütterung unterschätzt und zu schnell zur Tagesordnung übergegangen, können zum Beispiel chronische Kopfschmerzen oder Konzentrationsprobleme die Folge sein.

Alarmsignale bei einer Kopfverletzung

Bei diesen Symptomen wählen Eltern am besten die 112:

  • zunehmende Kopfschmerzen
  • wiederholtes Erbrechen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Verhaltensänderungen
  • Apathie
  • Lähmungen
  • hängende Mundwinkel
  • Schielen
  • eine schwappende Beule (vor allem seitlich am Kopf)

Wenn Sie sich unsicher sind, ob die Kopfverletzung Ihres Kindes doch zu einer Gehirnerschütterung geführt hat, fragen Sie bei Ihrem Kinderarzt nach.

Schlagwörter: , ,

Kommentar schreiben

Mit Absenden deines Kommentars erklärst du dich mit der Verarbeitung deiner hier angegebenen Daten einverstanden (Datenschutzerklärung). Diese werden nur zur Verwaltung der Kommentare verwendet und keinem anderen Zweck zugefügt. Du kannst jederzeit per E-Mail an datenschutz@junior-medien.de der Speicherung deiner Daten widersprechen.

* Notwendige Angaben

Menü
nach oben
X
Cover
Leben & erziehen – das Elternmagazin. ❯ Jetzt reinblättern