18. Januar 2019

Was Eltern tun können

Richtig reagieren bei einem Fieberkrampf

Was Eltern tun können
© Hunger & Simmeth

Ein kleiner Infekt kann schon ausreichen, dass die Körpertemperatur bei Kindern sprunghaft ansteigt. Die Folge: ein Fieberkrampf. Das können Eltern tun.

Der Blick wird leer, der kleine Körper schlaff, die Muskeln zucken. Ein Fieberkrampf sieht furchtbar aus, aber: „Herzschlag, Atmung und alle Organe arbeiten die ganze Zeit normal weiter“, beruhigt Dr. Gerhard Veits, Kinderarzt aus Wiesloch. Ein kleiner Infekt kann schon ausreichen, dass die Körpertemperatur bei Kindern sprunghaft ansteigt: Das Gehirn fährt für Minuten herunter, der Körper krampft.

So reagieren Eltern richtig

  • Das Kind hinlegen: Auf eine Krabbeldecke auf dem Boden, der Hinterkopf soll weich liegen.
  • Den Mund frei machen: Schnuller herausnehmen, nichts zu trinken geben.
  • Fieber senken: Body oder Hemd hochschieben, die Haut mit einem kalten Waschlappen kühlen. Wenn möglich, warme Sachen ausziehen, bevor das Krampfen beginnt.
  • Auf die Uhr schauen: Nach zwei bis drei Minuten ebbt ein Fieberkrampf normalerweise ab. Das Kind ist zwar erschöpft, braucht aber keine Behandlung.

Dauert ein Anfall länger als sechs Minuten (sehr selten): bitte den Notarzt rufen. Zum Kinderarzt sollten Eltern, wenn das Kind jünger als zwei Jahre ist oder zum ersten Mal krampft.

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Ein Kommentar

  1. Kornelia sagt:

    Gut zu wissen! Auch Großeltern, die ab und an aufpassen dürfen, kann es passieren, das der kleine Liebling in dieser Zeit Fieber bekommt. Meist fühlt man sich im ersten Moment hilflos… ist ja auch alles schon so lange her. Danke für den Ratschlag

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