1. Juli 2017

Erste Hilfe im Sommer

Was tun bei Sonnenbrand, Sonnenstich, Verbrennungen?

Das sollten Eltern über den Husten wissen
© Yuri_Arcurs/iStockphoto.com

Egal ob ein Sonnenbrand oder Verbrennungen am Grill oder Lagerfeuer – Kinderhaut ist besonders empfindlich. Wie Eltern schnell und gut helfen können.

Auch wenn Eltern noch so sehr aufpassen – manchmal passiert es doch und das Kind hat einen Sonnenbrand. Welche Hausmittel jetzt schnell Linderung verschaffen, lesen Sie HIER!

Einen Sonnenstich behandeln

Ein hochroter, heißer Kopf, Quengeligkeit, Erbrechen, ein steifer Nacken und möglicherweise grundloses Fieber: Wenn Ihr Kind längere Zeit in der Sonne gespielt hat und danach, vielleicht auch erst ein paar Stunden später, solche Symptome zeigt, leidet es unter einer Reizung der Hirnhäute, einem so genannten Sonnenstich. Sie helfen Ihrem Kind am besten, wenn Sie es in den Schatten bringen, es mit leicht erhöhtem Oberkörper hinlegen, seinen Kopf mit nassen Tüchern kühlen und beim Kinderarzt nachfragen.

Wann den Arzt rufen?

Wenn es nicht auf Ihre Ansprache reagiert, müssen Sie seine Atmung und seinen Kreislauf kontrollieren und den Rettungswagen rufen. Das gilt auch, wenn sein Zustand sich durch Ihre Behandlung nicht spürbar verbessert und es sogar bewusstlos wird. Vorsicht: Auch wenn Ihr Kleines sich von einem Sonnenstich schnell wieder erholt, lassen Sie es ein paar Tage lang besser nicht in die Sonne.

Am Feuer verbrannt

Rötungen, Blasen (bitte nicht öffnen!), in schlimmen Fällen verbrannte Haut und höllische Schmerzen: Das sind die Folgen von Verbrennungen und Verbrühungen. Außerdem verliert der Körper dabei viel Flüssigkeit; bei den Jüngsten kann deshalb schon eine kleine Verbrennung zum Schock führen.


Klar: Wenn die Kleidung Ihres Nachwuchses brennt, müssen Sie zuallererst die Flammen mit einer Decke ersticken. Dann ziehen Sie das Kleine vorsichtig aus und kühlen die Wunde unter fließendem Wasser; bei großflächigen Verbrennungen verwenden Sie besser feuchte Tücher, sonst könnte es auskühlen. Wenn der Schmerz abklingt, decken Sie die Wunde mit einem keimfreien Verbandstuch ab.

Wichtig: Mit der Haut verklebte Kleidung nicht mit Gewalt lösen, sondern mit der Schere vom restlichen Kleidungsstück abtrennen. Bei Anzeichen für einen Schock das Kind in die Schocklage bringen oder – bei Wunden auf dem Rücken – in Schräglage auf die Seite legen. Regelmäßig Bewusstsein, Atmung und Kreislauf beobachten.

Bei Verbrennungen oder Verbrühungen im Gesicht, an den Geschlechtsteilen und bei Wunden, die mehr als fünf Handteller des Kleinen groß sind, müssen Sie den Rettungswagen rufen. Aber auch kleinere Brandwunden sollten Sie hinterher vom Kinderarzt untersuchen lassen.

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