15. Februar 2019

Kleine Blutsauger

Was tun bei einem Zeckenstich?

Kleine Blutsauger
© maximkabb/iStockphoto.com

Zecken haben meist von März bis Oktober Saison: Sie lauern im hohen Gras, auf Farnen, Sträuchern, herumliegenden Ästen. Beim Spielen oder Spazierengehen kann man sie von dort abstreifen. Wie man einem Zeckenstich vorbeugen, ihn erkennen und behandeln kann.

Zecken werden bei mildem Wetter ab einer Temperatur von etwa 8 Grad aktiv, können uns also auch schon an einem warmen Februartag auflauern.

So beugen Sie einem Zeckenstich vor

  • Geschlossene Schuhe, Socken, lange Hosen und Shirts sowie eine Kopfbedeckung mit Nackenschutz verhindern zwar nicht, dass eine Zecke zusticht. Aber in diesem Fall muss sie erst mal auf der Kleidung entlangkrabbeln, bis sie eine freie Hautstelle zum Stechen findet.
  • Auf heller Kleidung entdecken Sie die schwarzen Tierchen schneller.
  • Eine Impfung schützt nicht vor dem Zeckenstich, sondern vor einer Infektion durch das Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Virus. Die Ständige Impfkommission empfiehlt diese Impfung für Kinder, die in einem Risikogebiet leben. Oder wenn Familien einen Urlaub in diesen Regionen planen. Infos zu diesen Regionen finden Sie unter www.zecken.de. Alle Infos zur Impfung: Jetzt gegen FSME impfen.

So erkennen Sie einen Zeckenstich

Ein Zeckenstich bleibt oft erst einmal unbemerkt, denn er tut in der Regel nicht weh. Das liegt daran, dass die Zecke die Einstichstelle mit ihrem Speichel betäubt. Umso wichtiger ist es, nach dem Spielen im Freien Kleidung und Körper (auch Haaransatz, Ohren, Achselhöhlen, Kniekehlen und Genitalbereich) gründlich nach Zecken abzusuchen. Die winzigen Spinnentiere sind im hungrigen Zustand nur etwa zwei bis vier Millimeter groß, oft nimmt man sie zunächst nur als schwarzen Punkt wahr. Ist die Zecke mit Blut vollgesaut, kann sie bis zu zehn Millimeter dick sein und fällt dann von der Haut wieder ab. Zurück bleibt ein winziger blutiger Fleck, der manchmal leicht juckt.

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Wie Sie einen Zeckenstich behandeln, wann Eltern besser zum Arzt gehen und ob eine Labor-Untersuchung der Zecke sinnvoll ist, lesen Sie auf der nächsten Seite!

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2 Kommentare

  1. Lars sagt:

    Der „Borreliosering“ tritt im ersten Stadium einer Borreliose-Infektion auf und wird als Wanderröte bezeichnet. Insgesamt unterteilt sich die Borreliose Erkrankung in drei Stadien. Weitere Informationen zu Borreliose Symptome sind dort zu finden: http://zeckenbiss-behandeln.de/borreliose-symptome/

    Gruß, Lars

  2. Eva dietsche sagt:

    Der „borreliose-Ring“ muss nicht zwangsläufig um die Einstichstelle herum auftreten. Da sich die Borrelien über’s Blut verteilen kann die Errötung auch an einer (oder mehreren!) anderen Körperstelle(n) auftreten. Ich finde es mehr als irreführend, wenn diese Aussage so immer noch verbreitet wird! Das ist wirklich gefährlich! Da es für die erfolgreiche Behandlung ja auch um die Zeit/ den Verteilungsgrad der Borrelien im Körper geht!

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