14. März 2019

Sommerzeit

So gelingt die Zeitumstellung

© serrnovik/Shutterstock.com

Vor allem Kinder, die am nächsten Morgen pünktlich in Kita und Schule sein müssen, brauchen ihren Schlaf. So finden Familien einen neuen Rhythmus.

In der Nacht von Samstag, den 30. März, auf Sonntag ist es wieder so weit: Wir verlieren eine Stunde Schlaf, denn die Uhren werden um eine Stunde vorgestellt (von 2 Uhr auf 3 Uhr). Und auch wenn die Zeitverschiebung bei der Zeitumstellung nur in etwa einem Flug zu den Kanaren entspricht, reagieren viele Kinder empfindlich auf den neuen Rhythums. „Ihre innere Uhr richtet sich noch stärker nach dem natürlichen Licht“, weiß Dr. Dieter Kunz, Schlafmediziner im St. Hedwig-Krankenhaus Berlin. „Bei Erwachsenen funktioniert das nicht mehr ganz so gut, da sich ihre innere Uhr schon an viel künstliches Licht gewöhnt hat.“

Was Eltern tun können, um die Umstellung auf die Sommerzeit zu meistern

  • Die Kinder vor dem Schlafengehen nicht unnötig hellem Licht aussetzen, vor allem nicht dem „blauen“ Licht eines Computer- oder Smartphone-Bildschirms.
  • Morgens sorgen Sie dagegen für viel Licht. Öffnen Sie die Jalousien ganz und gehen Sie, wenn möglich, am besten zu Fuß zur KiTa.
  • Oft hilft es auch, wenn man die Kinder abends Schritt für Schritt früher zu Bett bringt und das Zimmer abdunkelt.

Mit etwas Glück können Sie so die innere Uhr ein wenig austricksen und die Familie ohne große Probleme von Winter- auf Sommerzeit umstellen.

© markcarper/iStockphoto.com

Nachmittags einschlafen, abends nicht müde?

Für Kinder, die keinen Mittagsschlaf mehr machen, kann der Tag ziemlich lang werden. Oft sind sie dann nachmittags müde, schlafen vielleicht sogar regelmäßig im Auto ein. Das Problem: Sie sind dann abends nicht müde genug, um gut in den Schlaf zu finden. Die Umstellung auf die Sommerzeit kann das außerdem noch verstärken.

Unsere Schlafexpertin Dr. Daniela Dotzauer erklärt im Video, wie Eltern und Kinder entspannt bis zum Abend durchhalten.

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