4. Dezember 2017

Ritual in der Adventszeit

Backen mit den Kleinen

© iStockphoto.com

Plätzchen ausstechen und verzieren gehört zu den schönsten Dingen in der Adventszeit. Und auch die Kinder können mithelfen. Mit diesem einfachen Rezept und unseren Tipps geht es in der Weihnachtsbäckerei ganz entspannt zu.

Mürbeteig-Rezept für Ausstech-Plätzchen

Achtung: Der Teig wird am besten einen Tag vorher machen und kann dann über Nacht im Kühlschrank ruhen!
Sie brauchen:

  • 500 g Mehl,
  • 250 g Butter,
  • 250 g Zucker,
  • 3 Eier,
  • ½ Päck. Backpulver,
  • 125 g Mandeln

Für die Verzierung:

  • 150 g Puderzucker,
  • 1 Eiweiß,
  • 1 ½ TL Zitronensaft,
  • bunte Streusel oder Zuckerperlen

So geht’s:

  • Aus den Zutaten eine Mürbeteig kneten und in Alufolie gewickelt über Nacht in den Kühlschrank legen.
  • Dann den Teig dünn auf einer bemehlten Arbeitsplatte oder dem Küchentisch ausrollen.
  • Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  • Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und die Plätzchen darin rund 10 Minuten backen.
  • Für die Verzierung: Das Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Puderzucker und den Zitronensaft hinzugeben. Die Plätzchen mit diesem zähflüssigen Guss bestreichen und nach Herzenslust mit den Streuseln dekorieren.
Rezepte für die Weihnachtsbäckerei

© Aurora

Noch mehr tolle Plätzchen-Rezepte – auch für Allergiker – finden Sie hier: Plätzchen backen für Weihnachten

So klappt’s mit den kleinen Weihnachtsbäckern:

  • Es dauert, bis ein dicker Teigkloß verarbeitet ist. Da werden Kinder schnell ungeduldig. Besser: nur eine Miniportion Teig herstellen.
  • Wie bleibt der Teig schön hell? Klar: Alle Bäcker müssen sich vor dem Kneten die Hände waschen. Und damit der Teig nachher nicht am Rock oder an der Hose klebt, tragen alle eine Schürze.
  • Praktisch: An einem niedrigen Kindertisch können die Kleinen viel besser arbeiten. Tipp: Unter dem Tisch eine Plastiktischdecke ausbreiten. Wenn etwas auf den Boden fällt, landet es auf der Decke.

Dürfen Kinder Teig naschen?

Kinder lieben es, beim Backen zuzuschauen, mitzuhelfen und natürlich auch zu naschen. Aber ist roher Plätzchenteig auch gesund?
 Dr. Sylvia Schuster, Kinderärztin aus Düsseldorf meint:
„Lassen Sie den Kindern ihren Spaß! Rohe Eier sind nur dann eine Gefahr (Salmonellen), wenn sie nicht korrekt gelagert oder verarbeitet wurden. Sehr viel Hefe könnte vielleicht Blähungen verursachen – aber kaum bei den Mengen, die Kinder beim Backen schlecken. Statt ganzer Nüsse oder Mandeln können Sie gehackte verwenden. Und auf Alkohol wird bei den Weihnachtsplätzchen der Kinder ohnehin verzichtet.

Darf mein Kind Zimtsterne essen?

Ich habe neulich gelesen, dass Zimt für Kinder gesundheitsschädlich sein kann, stimmt das?
Dagmar von Cramm, Ernährungswissenschaftlerin, sagt dazu:
Kritisch ist nicht das Zimt, sondern das darin enthaltene Cumarin, das vor einigen Jahren für Wirbel gesorgt hat. Weil verschiedene Zimtsorten unterschiedlich viel Cumarin enthalten, haben die meisten Lebensmittelhersteller von Cassia-Zimt auf Ceylon-Zimt umgestellt. Und wer selbst bäckt, hat es ohnehin in der Hand, wie viel Zimt in den Teig wandert.
Kinder dürfen selbstverständlich Zimtsterne naschen, so lange es nicht die ganze Dose ist, sondern sie sich mit normalen Mengen (etwa drei bis vier Stück) begnügen.
Tipp: Zimtsterne schmecken intensiver, wenn man ein paar Zimtstangen zu den Plätzchen in die Dose packt!

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