Blick in aktuelle Magazin

Wieso ihr unsere Mai-Ausgabe unbedingt lesen solltet

Vergleicht ihr eure Kinder auch immer wieder mit gleichaltrigen Kids? Dann müsst ihr unsere aktuelle Ausgabe lesen. Denn da steht drin, wieso das keine gute Idee ist. Und natürlich noch viel mehr! Unsere Chefredakteurin verrät ihre Lieblingsthemen aus dem Mai-Heft.

Hallo ihr Lieben,

für mich als Zwillingsmama drängte es sich quasi auf, ab Tag 1 Vergleiche aufzustellen: Wer ist bei der Geburt größer? Wer krabbelt zuerst, wer macht den ersten Schritt? Und wer spricht das erste Wort? Immer ist da ein gewissermaßen konkurrierendes Pendant.

Klar war aber auch von Anfang an: Natürlich ist immer eine/r von beiden schneller/größer/weiter: In den ersten Jahren lag Elli mit fast allem (außer der Händeklatsch-Premiere) vorn – jetzt lernt Theo etwas zügiger lesen und rechnet wie ein Weltmeister. Gut so! Wie langweilig wäre es bitte, wenn alles immer nach Schema F passieren würde, nicht nur bei meinen Kindern, sondern bei einfach allen?

Wie herrlich normal es ist, dass jeder kleine Mensch ein Individuum mit eigenem Tempo ist – und wie wenig zielführend die ewigen Vergleiche sind: Darum geht es in der Titelgeschichte unseres Mai-Heftes. Denn wenn ich mich so umschaue, machen es nicht nur Zwillingsmamas mit den eigenen Kids, sondern so ziemlich alle Eltern ganz automatisch immer wieder. Wir schauen nach rechts und links und checken ab, wie weit andere gleichaltrige Kinder so sind. Das ist total normal; kann aber auch für Unzufriedenheit sorgen. Deshalb hat unsere Autorin Andrea Zschocher aufgeschrieben, wie ihr es aus der Vergleiche-Falle schafft. Und warum euer Kind exakt richtig ist, wie es gerade ist. Ein Text, der gut tut!

Im Übrigen bin ich gerade heilfroh, dass meine Kids sich haben: Was für ein Glück, wenn auch in Lockdown-Phasen immer ein (hier sogar gleichaltriger) Spielpartner da ist. Unsere liebe Kollegin Merle von Kuczkowski berichtet von ersten Studien, die belegen, wie die Pandemie Geschwister (trotz Streitereien) zusammenschweißt.

In diesem Sinne: Seht das Gute in dieser harten Zeit. Vielleicht hilft euch diese Ausgabe ein kleines bisschen dabei.

Schön, dass ihr da seid!

Eure Claudia

P.S.: ... und hier sind noch drei weitere Lieblingsgeschichten aus dem aktuellen Heft: 

  • Ihr müsstet längst ins Bett, daddelt aber noch stundenlang rum – Kommt euch das bekannt vor? Uns auch, und es gibt sogar einen Namen und eine ziemlich gute Erklärung dafür. Wir haben aufgeschrieben, wieso das Phänomen "Bedtime Procrastination" vor allem Eltern ganz besonders oft verfolgt. Ich habe mich schlimm ertappt gefühlt. Und viel gelernt in diesem Stück.
  • Seid ihr schon durch mit der Familienplanung? Wenn ihr die Geburtsgeschichte von Sandrine lest, ändert sich das vielleicht: Sie brachte ihre Tochter Carlotta zu Hause zur Welt, während im Hintergrund Elton John "Rocket Man" sang. Wenn man diese Zeilen liest, bekommt man irgendwie doch noch einmal Lust auf ein Baby ...
  • Musikerin und Mama: Die tolle Annett Louisan (ja, ich bin Fangirl) hat eine dreijährige Tochter – und berichtet uns in einem sehr persönlichen Interview, dass ihr Kind die ersten 18 Monate sozusagen "auf ihr gewohnt" hat. Herrlich ehrliche Antworten. Kennt ihr Annetts neues Album "Kitsch"? Schön laut aufdrehen + noch lauter mitsingen = gute Laune garantiert. Ich liebe es.

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Unsere Autorin

Claudia Weingärtner

Jahrelang reiste sie als Reporterin um die Welt. 2014 aber begann ihr größtes Abenteuer: Sie wurde Mama von Zwillingen.

Seitdem übt sie täglich den Spagat zwischen Jobdingen und Kinderkram – und verarbeitet den Muskelkater und andere Konsequenzen u.a. in Briefen, die sie an ihre beiden Kinder schreibt und auf zwillimuddi.com veröffentlicht. Seit April 2020 ist sie Chefredakteurin von "Leben & erziehen".

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