20. November 2017

Was kommt rein?

Ein Adventskalender für größere Kinder

Nach einem erfolglosen Einkaufsbummel hat Martina beschlossen, den Adventskalender wieder selbst zu befüllen. Warum das so ist und was alles reinkommt:

Die drei ???, Cars und Frozen, Playmo, Pixie-Bücher… Wer sich auf die Suche nach einem fertigen Adventskalender macht, kommt an den üblichen Verdächtigen nicht vorbei. Und in manchen Jahren taugten die Überraschungen hinter den 24 Türchen auch wunderbar. Meine Kinder sind mit 10 und 13 Jahren aber aus diesem Spiel-Alter raus. Trotzdem möchten beide am 1. Dezember mit einem (oder gern mehreren…) Kalendern in den Advent starten. Warum auch nicht, ich freue mich ja auch jedes Jahr noch darauf!

Status: Es ist kompliziert

Die Frage war also: „Was kaufen?“ Ein Süßigkeiten-Kalender wäre sicher in Ordnung – aber da meine Tochter Diabetikerin ist, kann ich mich nicht so hundertprozentig dafür begeistern, dass sie als Erstes nach dem Aufwachen Schokolade isst. Zumal sie höchstwahrscheinlich noch ein einfaches Schoki-Modell von einer Oma oder Tante bekommt.
Da Anna aber in letzter Zeit ihre Freude am Schminken entdeckt hat (oder besser gesagt am Bemalen und Pinseln), dachte ich kurzzeitig an ein Kalender-Exemplar aus der Parfümerie. Die Inhalte waren aber weitab von kindgerecht und der Preis ebenso weit entfernt von mamagerecht.
Dazu kam das „Geschwister-Problem“: Bekommt sie einen gekauften Adventskalender im Wert von soundsoviel Euro, kann ich dem großen Bruder schlecht einen selbst machen. Oder seine 24 kleinen Geschenke gefallen ihr am Ende besser als die eigenen.

Mini-Stifte und Haargummis

Das war dann der Punkt, an dem ich mich zum Selbermachen und -befüllen entschieden habe. Natürlich kommt auch mein Modell nicht ohne Süßes aus, aber nur an etwa der Hälfte aller Tage. Für die anderen Türchen habe ich nach Möglichkeit die gleiche Überraschung gekauft, etwa Mini-Cremedosen, Badesalz, winzige Leuchtstifte, Stempel, Kaugummi oder Sticker, selbst gesetzte Preisgrenze waren 2 Euro pro Tag. Dazu kommen noch einige wenige spezielle Sachen wie Haargummis oder Nagellack. Ich denke, damit habe ich eine ganz gute Balance zwischen Sinnvollem und Spaßigem gefunden.
Verpackt wird das Ganze dann in durchnummerierte und weihnachtlich gestaltete Brotzeit-Tüten – so der Plan. Fertig ist der Kalender noch nicht 😉

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