12. März 2018

Im Restaurant essen, Fernreisen, Me-Time

7 Dinge, die auch mit Kindern funktionieren

Nadines Blog
© privat

Nein, man muss als Eltern nicht auf alles verzichten, was auch Erwachsenen Spaß macht: Vieles läuft mit Kindern besser als erwartet. 7 Dinge, die bei Familie Luck gut funktionieren.

Reisen, coole Jobs haben, mit Freunden chillen – ich dachte, das ist alles vorbei mit Kindern. Zumindest Reisen im großen Stil, Jobs mit spannenden Inhalten, Partys. Stattdessen sah ich mich erst als Futter- und Wickelmuddi, dann als Kinder-Taxi und Nachhilfe-Lehrerin. Das alles bin ich natürlich auch gewesen und bin es noch – aber das heißt nicht, dass ich keine „Erwachsenendinge“ wahrnehmen könnte.

Das läuft besser als erwartet

  • 1. Fernreisen. Bevor ich schwanger wurde, sind Harry und ich nach Thailand gereist. Noch einmal die große, weite Welt entdecken, bevor wir auf ewig in Babyhausen feststecken – so lautete unsere Devise. Die konnten wir aber bald wieder über Bord werfen. Als Antonia ein Jahr alt war, waren wir an ihrem Geburtstag in Israel. Als sie drei und Valentin eins war, waren wir in Südafrika. Es ist herrlich, mit Kindern die Welt zu entdecken. Mehr davon!
  • 2. Essen gehen. Ja, ich gebe es zu: Das war nicht immer toll mit Kindern. Es gab eine Zeit, als sie jeweils rund zwei waren, da konnten sie nicht länger als 3 Sekunden am Platz sitzen. Inzwischen aber lieben sie es, im Restaurant bestellen zu dürfen, wonach ihnen ist (und ja, das sind meist Nudeln…). Und ich schätze Essengehen inzwischen noch mehr als früher, denn was damals ein schöner Luxus war, ist jetzt eine große Entlastung. Einmal nicht für die ganze Familie sorgen zu müssen – toll!
  • 3. Einkaufen: Ehrlich, warum viele Mütter es hassen, mit ihren Kindern shoppen zu gehen, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich sie einbinde und etwa Bananen oder Kekse suchen lasse, dann klappt es auch im Discounter. Und falls sie doch jammern, ziehe ich die Geheimwaffe und sage: „Wenn Ihr brav seid bis zur Kasse, gibt es dort ein Überraschungsei.“ Das funktioniert.
  • 4. Partys: Feiern ist inzwischen anders. Wir feiern eher mit Freunden, die auch Kinder haben, was aber natürlich nicht anstößig ist, sondern meistens ziemlich lustig. Und sollte uns eine Feier mal nicht gefallen, sagen wir: „Ach, wisst Ihr, die Kinder müssen ins Bett.“ Und tschüss. Diese Ausrede hatte ich früher nicht, was ich im Nachhinein sehr bedaure.
  • 5. Arbeiten: Ja, auch das geht mit Kindern. Immerhin gehen sie in den Kindergarten, und das meistens gerne. Kurz nach dem Mittagessen hole ich sie wieder ab.
  • 6. Haushalt: Es ist oft chaotischer als früher, weil es zwei Persönchen mehr gibt, die schmutzen. Aber, man höre und staune: Sie helfen beim Aufräumen und Saubermachen. Und ich muss gestehen, dass meine Tochter ordentlicher ist, als ich es bin.
  • 7. Me-Time im Badezimmer: Klar habe ich die nicht täglich und ständig, aber immer wieder. Mein Geheimrezept: Ich stecke die Kinder in die Badewanne, mit viel bunter Farbe, Blubber und der Meerjungfrauen-Barbie. Damit sind sie gut beschäftigt. Und ich kann währenddessen Augenbrauen zupfen, die Beine rasieren und cremen, Gesichtsmaske auflegen – alles, womit sich Frau halt gerne verwöhnt und pflegt. Während die Kinder planschen, wird das Badezimmer freilich geflutet. Aber siehe 6. – sie helfen ja beim Saubermachen 🙂

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