8. November 2018

Meerjungfrauengeburtstag

Antonia ist 7!

© privat

In diesem Jahr pochte Mama Nadine auf die Regel „ein Gast pro Lebensjahr“, was Antonias Geburtstagsparty betraf. Stressig war es dennoch, aber Kindergeburtstage zu feiern ist wichtig, findet die Bloggerin.

Sieben Gäste hat Antonia in diesem Jahr zu ihrem Geburtstag eingeladen – denn wir haben ja dazugelernt. Im vergangenen Jahr waren 13 Kinder auf der Party, und Harry und ich waren danach reif für die Insel. Eine Reha-Kur war uns aber nicht vergönnt, im Gegenteil: Wir mussten nach der Party noch unser Geschenk, das gefühlt tausendsiebenhundertzwanzigteilige Playmobil-Schloss, aufbauen. Gut für Antonia, dass ein ganzes Jahr bis zur nächsten Party vergangen ist. Gut für sie, dass Valentin in der Zwischenzeit seinen vierten Geburtstag mit nur drei Gästen feiern wollte. Gut, dass wir tatsächlich verdrängt hatten, wie viel Stress so eine Feier ist. Und gut für sie, dass ihr Bruder nicht als Gast zählte.

Viel Meeresdeko und eine Schatzsuche

In diesem Jahr sollte es eine Meerjungfrauenparty werden – ein Motto, dass sich viele Mädchen in Antonias Alter für ihren Geburtstag aussuchen. Wochenlang hatten Antonia und ich dafür gebastelt und Pappmuscheln zum Aufklappen als Einladungskarten gezaubert, wir hatten Kraken und Quallen aus Papptellern und Klopapierrollen hergestellt und ein Fischernetz als Tischdeko bestellt. Einen Fisch-Kuchen habe ich, die ich nicht gerade für meine Backkünste bekannt bin, auch hinbekommen. Dafür musste ich nur eine Ecke aus einem runden Kuchen schneiden und sie als Schwanzflosse an den restlichen Kuchen drücken. Mit Smarties als Schuppen sah das gleich sehr schnell sehr gut aus. Und dann wurde es doch wieder stressig, denn bei der Organisation einer Schatzsuche ist es fast egal, ob der Aufwand für 9 oder 13 Kinder betrieben wird.

Begeisterte Kinder

Als die Gäste kamen, waren wir angenehm überrascht davon, dass sie sich tatsächlich leichter bändigen ließen als noch ein Jahr zuvor. Sie haben es geschätzt, dass wir die Schatzsuche organisiert haben („Bei Antonia gibt es immer eine tolle Schatzsuche“, sagte ein Kind). Sie haben begeistert Stopptanz gespielt und später leise in Antonias Zimmer, mit dem Playmobil-Schloss vom letzten Jahr.
Nach der Party mussten wir in diesem Jahr übrigens keine zig Milliarden Kleinteile zusammenbauen, uch da haben wir dazugelernt. Antonias wichtigste Geschenke, die Meerjungfrauenbarbie, der Kuscheldonut und ein paar Bastel-Sets, haben keine weitere „Verarbietung“ mehr gebraucht.
Zu tun hatten wir dennoch: Die Freunde, die in diesem Jahr nicht auf der Party waren, wurden gemeinsam mit ihren Eltern zum Geburtstagsfrühstück am Tag danach eingeladen. Wir mussten also erst mal alle Schnipsel, Krümel und Kleckse der Party aus unserer Wohnung putzen.

Erinnerungen fürs Leben

Ja, das war stressig. Aber es war wunderschön und unsere Siebenjährige war überglücklich über ihre beiden tollen Feiern. Ich finde es wichtig, ihr das zu ermöglichen. Zum einen wird sie sich immer an ihre rauschenden Feste erinnern, zum anderen soll sie als geselliges Wesen ihre Freunde einladen dürfen. Es ist ja auch toll, dann wiederum Gegeneinladungen zu bekommen! Kindergeburtstag gehört einfach dazu und findet ja nur einmal im Jahr statt.
Alles Liebe fürs neue Lebensjahr, Antonia!

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