Promi-Mama erzählt

Birte Glang: "So schön war meine zweite Geburt"

Schauspielerin und Fitness-Coach Birte Glang ist wieder Mama geworden! Am 22. Oktober brachte sie ihren zweiten Sohn zur Welt – im Promi-Krankenhaus Cedars-Sinai in Beverly Hills. Ihr Mann André war natürlich dabei.

Birte Glang – Zur Person

Birte Glang wurde am 15. April 1980 in Recklinghausen geboren, studierte Jura in Bochum und verdiente sich nebenbei ihr Geld als Model. 2006 übernahm sie die Rolle der Heide Danne in der Serie "Unter uns", spielte außerdem in Kinofilmen und zuletzt eine der Serienhauptrolle in "Alles was zählt". Birte Glang ist mit dem Musikproduzenten und DJ André Tegeler alias Moguai verheiratet, das Paar hat zwei Söhne. 2017, analog zu ihrer ersten Schwangerschaft, nahm Birte Glang die erste Staffel ihres eigenen mit Experten entwickeltem Schwangerschafts-, Rückbildungs- und Mama-Fitnessprogramm "Move it Mama"  in Los Angeles auf, das seit 2020 im App Store und Google Play Store weltweit als App erhältlich ist. 

Update vom 26. Oktober 2021: "Ich kann es selber noch gar nicht fassen und bin überglücklich, dass alles gut gegangen ist!" Mit diesen Worte verkündete Birte Glang am 22. Oktober die Geburt ihres zweiten Sohnes. Als "eine wunderschöne Reise", beschreibt sie die Stunden, bis der kleine Mann auf der Welt war. Von der ersten richtigen Wehe bis zum Moment, in dem sie ihr Baby im Arm hielt, vergingen gerade einmal dreieinhalb Stunden. Unterstützt wurde sie von ihrem Mann André und ihrer Doula, ihrer persönlichen Hebamme.

Noch kurz vor der Geburt hat Birte Glang im Interview mit uns über ihr Familienleben, das Mamasein und ihr Sportprogramm "Move it Mama" gesprochen. Hier verrät sie, nach welchen Kriterien sie und ihr Mann André Kindernamen aussuchen, wie sie ihren vierjährigen Sohn Cooper dazu bekommt, Gesundes zu essen und was sie von Einschlafbegleitung hält.

Birte, noch ist der Name eures zweiten Sohnes geheim. Wie sucht ihr Kindernamen aus?

Es soll auf jeden Fall wieder international werden und mit D beginnen. Dann passt sein Name nämlich in unser A (André), B (Birte) und C (Cooper).

Deine erste Geburt in einem Satz ...

Natürlich, ohne PDA und nach einer Wanderung in den Hügeln Santa Monicas. Die zweite war zum Glück auch so komplikationsfrei!!

Was war der schönste Glücksmoment, den du mit deinem vierjährigen Sohn Cooper hattest?

Es gibt so viele kleine Momente im Alltag, die schön sind. Aber was mich besonders glücklich macht ist, wenn Cooper mir sagt wie lieb er mich hat und wie sehr er sich auf sein Geschwisterchen freut.

Und worüber hast du dich zuletzt so richtig geärgert?

Richtig ärgern kann ich mich über so einen kleinen Wonneproppen gar nicht. Aber hin und wieder komme natürlich auch ich für einen kurzen Moment an meine Grenzen, wenn die Wand oder das Sofa trotz mehrfacher Ermahnung wieder mal angemalt wird oder Cooper beim Einschlafen die fünfte Ausrede findet, warum ich doch bitte noch mal zu ihm kommen soll.

Wie stehst du zu Einschlafbegleitung: ja oder nein?

Nein! Es gibt natürlich Tage an denen wir zum Beispiel woanders schlafen, also in einer ungewohnten Umgebung sind. Dann bleibe ich auch mal länger bei Cooper. Ansonsten bin ich strikt dagegen und es funktioniert sehr gut. Wenn Cooper mich ruft, komme ich – je nach Situation – vielleicht noch einmal, höchstens zweimal ins Zimmer. Normalerweise sage ich aber "Gute Nacht",  wünsche süße Träume und verlasse den Raum. Seine Tür bleibt aber immer geöffnet und das Licht brennt weiterhin im Flur.

Was ist die größte Herausforderung für dich als Mama?

Ganz klar das Zeitmanagement! Es ist immer ein Spagat zwischen Job und Familie.

Welche war die anstrengendste Phase, seitdem du Mama bist?

Ich kann sagen, welches die aufregendste und spannendste Phase war: Die Zeit rund um den Launch meiner Fitness-App "Move it Mama". Da ist einfach alles zusammengekommen. Die Herausforderungen als junge Mutter und Businessfrau unter einen Hut zu bringen ist gerade am Anfang hart, aber mit der Unterstützung meines Mannes und mittlerweile eines wachsenden Teams habe ich auch diese Zeit gemeistert.

Welche Eigenschaften hat dein Kind von dir geerbt?

Eine nicht aufhörende Energie und den Bewegungsdrang.

Worüber streitet ihr zu Hause oft?

Mein Mann und ich streiten wirklich nicht viel. Und wenn doch, dann nur, weil ich mich darüber ärgere, dass mein Mann bestimmte Dinge in Sachen Kindererziehung als weniger wichtig betrachtet. Aber ich glaube, das ist ein ziemlich typischer Elternkonflikt. Und wir können meist auch sehr schnell wieder drüber lachen.

Ihr seid wieder in Los Angeles. Aber wie habt ihr das letzte freie Wochenende in Deutschland verbracht?

Oma und Opa besuchen. Wir haben Omas Pferde geputzt und geritten. Außerdem wollten wir alle Babysachen zusammensuchen, die wir noch dort eingelagert hatten. Denn nun brauchen wir sie ja wieder. 

Wie bekommst du dein Kind dazu, etwas Gesundes zu essen?

Ich sage immer: "Wenn du Gemüse und Obst isst, dann bekommst du keine Bauchschmerzen und kannst auch wieder Süßes und Eis essen." Das klappt ganz gut! Gemüsesticks mit Yoghurt-Dips zum Beispiel funktionieren ganz hervorragend!

Was hast du von deinem Kind gelernt?

Geduld! Oder besser gesagt: Ich lerne noch!

Was sagt dein Sohn über deinen Beruf?

Ich glaube, Cooper versteht noch nicht genau, was ich mache, er weiß aber, dass ein Großteil meiner Arbeit vor der Kamera stattfindet und kann dann auch wirklich ganz still abwarten, bis ich fertig bin. Den Ausdruck "Move it Mama" konnte er schon früh aussprechen und er weiß, dass ich Workouts und Videos mache, die anderen Mamas helfen.

Und das will er selbst mal werden?

Müllmann, Clown oder vielleicht doch eher DJ wie sein Papa.

Wie hat sich euer Leben in der Coronazeit verändert?

André ist weniger weltweit getourt, wir haben erfahren, was es heißt, ein Wochenende mit der Familie zu haben! Ansonsten haben wir ehrlich gesagt mehr als vorher gearbeitet, nur etwas isolierter. Und wir haben unseren Garten mehr zu schätzen gelernt!

Welches ist das schönste Geschenk, das dein Kind dir je gemacht hat?

Das schönste ist schwer zu sagen. Aber wenn ich im Homeoffice arbeite und er unten mit seinem Papa ist, kommt er manchmal hoch und schenkt mir ein paar gepflückte Gänseblümchen. Das finde ich immer sehr süß!

Und was war dein schönstes bestes Geschenk an ihn?

Seine Geburtstagsfeier auf einem großem Bauernhof ganz in der Nähe.

Was liest du deinem Kindern am liebsten vor?

"Der Sternenmann" von meinem Schauspielkollegen Max von Thun oder – da Cooper zweisprachig aufwächst – "The Koala who could" von Rachel Bright and Jim Field.

Verrate doch mal eure drei wichtigsten Regeln zu Hause.

1. Hände waschen, wenn man nach Hause kommt. 2. Nach dem Spielen alles wieder aufräumen. 3. Sich gegenseitig helfen.

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Habt ihr ein Ritual, das nicht wegzudenken ist?

Die abendliche Badewanne und ein Buch vorlesen.

Was möchtest du mit deinen Kindern auf jeden Fall erleben, bevor sie Kinder 18 Jahre alt werden?

Möglichst viel gemeinsam gereist sein und erlebt haben!

Was hättest du gerne gewusst, bevor du Mutter wurdest?

Gerade während meiner Schwangerschaft hatte ich Probleme damit, weiter sportlich aktiv zu sein. Ich wollte mein Kind auf keinen Fall gefährden, aber gleichzeitig ist Sport total wichtig, damit ich mich körperlich und mental wohlfühle und auch richtig auf die Geburt und die Zeit danach vorbereitet bin. Und das wirkt sich ja schließlich auch auf das Baby aus. Deshalb hätte ich mir gerade für diesen Bereich mehr professionelle Angebote und Unterstützung gewünscht. Und genau das will ich nun anderen geben, mit unserer Fitnessapp für Schwangere und Mütter.
 

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