Promi-Interview

Channing Tatum: "Vatersein ist das pure Glück"

US-Schauspieler Channing Tatum schreibt hier exklusiv, was ihm Familie bedeutet und wie ihn das Vatersein verändert hat.

Channing Tatum – zur Person

Channing Tatum ist Schauspieler, Filmproduzent, Tänzer, Modell – und seit 2013 Vater. Von 2009 war er mit der US-amerikanischen Tänzerin und Schauspielerin Jenna Dewan verheiratet und ließ sich 2019 von ihr scheiden. Oktober 2018 war Tatum dann mit der Schauspielerin und Sängerin Jessie J liiert und zog zu ihr nach England. Nach der Trennung 2020 zog der Schauspieler wieder zurück und wohnt inzwischen in einem rustikalen Anwesen in Brentwoods Mandeville Canyon. Und datet aktuell Zoe Kravitz, die Tochter von Lenny Kravitz. Man kennt Channing Tatum aus Filmen und Serien wie "CSI: Miami", "Krieg der Welten", "Foxcatcher" und "Magic Mike". Das US-amerikanische "People Magazine" kürte ihn 2012 zum "sexiest man alive". 

Mehr Infos unter: channingtatumunwrapped.com

"Das schönste Abenteuer meines Lebens"

Vater zu sein ist das schönste Abenteuer meines Lebens. Es hat mir eine völlig neue Welt eröffnet und meinen Blick auf mein Leben und meine Arbeit komplett verändert. Meine Tochter Everly ist das Licht meines Lebens – und das ist kein Klischee, sondern Realität. Sie ist mein Herz und meine Seele. Meine wichtigste Aufgabe sehe ich darin, ihr ein glückliches Leben zu ermöglichen.

Es ist eine überwältigende Freude

Was mich am Vatersein am meisten überrascht, ist die überwältigende Freude, die ich erlebe, wenn ich meine kleine Tochter einfach nur beobachte. Zu sehen, wie sie lächelt, mich anlacht und mit mir spielt. Mir war nicht bewusst, wie schlau kleine Kinder schon sind. Sie nehmen so viel wahr und lernen unwahrscheinlich schnell. Meiner Tochter ins Gesicht zu schauen und sie lächeln zu sehen – das ist für mich pures Glück.

Ich wäre gerne öfter bei ihr

Natürlich fällt es mir schwer, dass ich als Schauspieler nicht so viel bei ihr sein kann, wie ich gerne würde. Und selbst wenn ich zu Hause bin, bin ich gedanklich oft woanders und bei der Arbeit. Häufig bedaure ich, meiner Tochter nicht die Aufmerksamkeit schenken zu können, die sie verdient. Aber mit der Zeit findet man Wege, der Verantwortung als Vater nachzukommen und nicht nur für die Arbeit da zu sein.

Man muss Prioritäten setzen

Ich war schon immer sehr ehrgeizig, daher ist es für mich selbstverständlich, mich einzig und allein auf einen Film zu konzentrieren und darüber alles andere zu vergessen. Doch das kann und möchte ich nun nicht mehr. Denn ich will meine Familie nicht vernachlässigen. Meine Eltern haben mir beigebracht, Respekt gegenüber Frauen zu haben, ein wahrer Gentleman zu sein und an die echte Liebe zu glauben. Niemals habe ich eine Frau als Objekt gesehen oder wollte One-night-Stands haben, obwohl mir ein solches Leben sicher offen gestanden hätte.

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