Promi-Interview

Gwen Stefani: "Das Elternsein ist verdammt hart"

Die gut aussehende US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin Gwen Stefani weiß ihr Glück zu schätzen. Sie hat eine tolle Familie mit drei Kindern und ist beruflich erfolgreich.

Gwen Stefani – zur Person

Die Grammy-Gewinnerin und Frontfrau der Rockband "No Doubt" Gwen Stefani (geboren 1969) war 13 Jahre mit dem Bush-Frontmann Gavin Rossdale verheiratet, mit ihm hat sie drei Söhne – Kingston, Zuma und Apollo (geboren 2006, 2008 und 2014). Seit 2015 ist die Sängerin mit dem Country-Sänger Blake Shelton zusammen.

Stefani setzt sich zudem für Hilfsprojekte ein. So spendete sie beispielsweise nach der Erdbeben-Tsunami-Katastrophe in Japan eine Million US-Dollar an die Kinderhilfsorganisation "Save the Childen". 

Ich lebe gerne aktiv

Wann immer es in meiner Karriere eher ruhig verlief, fühlte ich mich nicht besonders wohl. Ich liebe es, im Leben aktiv zu sein und beschäftige mich gerne mit dem nächsten anstehenden Projekt oder einer neuen Herausforderung. Inzwischen weiß ich aber auch, dass meine Familie am allerwichtigsten für mich ist.

Man sollte dankbar sein für das was man hat

Eine Mutter zu sein hat mich sehr verändert. Ich habe Dinge getan und gefühlt, von denen ich es nie gedacht hätte. Beispielsweise habe ich letztens für eine Kinderkrebs-Hilfsorganisation in Las Vegas gearbeitet. Wenn du eine solche Klinik und die krebskranken Kinder siehst, kannst du nur dankbar sein für das, was du hast. Das Elternsein bringt so viel Mitgefühl mit sich – ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas gibt.

Es ist nicht so leicht wie alle behaupten

Ich habe keine Lust, wie alle anderen zu sagen, wie einfach das Familienleben ist, wie man mit Schlafmangel klarkommt, wie man sich Sorgen macht, aber danke der Kinder immer von einem Glücksschimmer umgeben ist. Um ehrlich zu sein, ist es verdammt hart. Alle Eltern verdienen großen Respekt für das, was sie leisten. Und wir sollten nicht immer so tun müssen, als wäre alles in Ordnung oder als hätten wir nie Schwierigkeiten. So ist es einfach nicht.

Für ein paar Stunden verschwinden

Wenn ich durch die Gegend fahre, erwische ich mich immer wieder bei dem Gedanken, dass ich gerne einfach mal für ein paar Stunden verschwinden würde. Jeder, der Kinder hat, weiß, dass die Zeit zwischen 4 Uhr nachmittags und 8 Uhr abends das reinste Chaos ist. Selbst, wenn die Kinder schon etwas größer sind.

Gavin Rossdale ist ein toller Vater

Vor der Trennung von Gavin Rossdale, dem Vater meiner drei Söhne, haben wir oft genug gemerkt, dass schon zwei Kinder vedammt viel Arbeit sind. Ich weiß, das ist nichts Neues, aber ich hätte nie gedacht, dass es so anstrengend sein könnte.

Gavin Rossdale ist ein toller Vater! Er engagiert sich sehr für seine Kinder – die Vermutung hatte ich schon, bevor wir überhaupt Kinder hatten. Und sie hat sich bestätigt.

Mode ist meine Leidenschaft

Ich werde oft gefragt, ob es nicht ein großer Druck sei, immer gut aussehen zu müssen, weil man im Rampenlicht steht und wie das zusammenpasst mit der Müdigkeit als Mutter. Tatsächlich ist es mir nicht mehr ganz so wichtig, immer toll auszusehen. Das ist wirklich nicht das Wichtigste.

Allerdings war Mode schon immer mein Ding. Das habe ich von meiner Mutter, und sie hat es von ihrer. Schon als Kind habe ich Mode geliebt, mich gerne verkleidet und Mode-Magazine durchgeblättert. Das scheint uns zu begleiten, denn meine Jungs teilen die gleiche Leidenschaft. Das finde ich sehr schön.

In Form bleiben ist wichtig für mich

Für mich war es immer wichtig, gut auszusehen und in Form zu bleiben, denn das gibt mir ein gutes Gefühl, das ich gerne an meine Kinder weitergebe. Eine lange Zeit hatte ich keinen festen Trainingsplan, aber als Mutter läufst du so viel rum – das Muttersein allein hilft schon dabei, fit zu bleiben. Ich war immer recht eitel und bin durchaus zufrieden mit meinem Äußeren.

Etwas mehr Schlaf wäre nicht schlecht

Wenn der Nachwuchs noch klein ist, braucht er einen so viel, und ich war es schon immer gewöhnt, vieles gleichzeitig zu machen. Ich sehe das Elternsein als wunderbaren Lernprozess, den ich nie hergeben würde. Okay, ab und zu wäre ein bisschen mehr Schlaf schon nicht schlecht.

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