Empowerment

Wie Kristen Bell ihren Töchtern Sex erklärt, ist vorbildlich

Manchmal sind es die kleinen Dinge in unserer Wortwahl als Eltern. Schauspielerin Kristen Bell erklärt ihren Mädchen (7 und 9) recht unverblümt, was Sex ist. Aber ein Detail ist ihr dabei enorm wichtig. Wir finden: Das ist stark!

Kristen Bell ist eine amerikanische Schauspielerin, die den meisten von uns aus diversen Romcoms, wie zum Beispiel "Bad Moms", bekannt sein dürfte. Unterhaltsame Filme, die mit viel Popcorn für einen amüsanten Samstagabend sorgen. Sie ist aber nicht ganz nebenbei auch Mama ihrer zwei Töchter Lincoln (9) und Delta (7) – gemeinsam mit ihrem Schauspiel-Kollegen und Ehemann Dax Shepard. Beide teilen regelmäßig und recht unverblümt Geschichten aus ihrer Elternschaft. In seinem sehr beliebten Podcast ("Armchair Expert") hat Shepard nun ein wirklich cooles Detail ihrer Erziehung ausgeplaudert. Es ging um das Thema Sexualaufklärung. Wie erklärt man seinen zwei Töchtern im Grundschulalter, was Sex ist? Kristen Bell redet da nicht lange um den heißen Brei herum. Aber ein kleiner Dreher in ihrer Wortwahl hat uns (und ihrem Ehemann) dabei besonders imponiert ...

Empowerment fängt auch bei der Aufklärung von kleinen Mädchen an

"Kristen sagt diese tolle Sache – ich weiß nicht, wo sie sie aufgeschnappt hat", erklärt Dax Shepard in seinem Talk. "Anstatt zu sagen: 'Der Mann steckt den Penis in die Vagina …', sagt sie: 'Die Frau steckt den Penis des Mannes in ihre Vagina.'" Die beiden Mädchen des Schauspielerpaares wachsen also mit der Vorstellung auf, dass sie ganz entscheidend (mit)bestimmen – auch beim Thema Sexualität.

Das ist Empowerment! Für junge Mädchen in unserer Gesellschaft – in Zeiten von #MeToo und einer immer noch nicht vorhandenen Gleichberechtigung der Geschlechter – enorm wichtig. Und dabei ist es nur ein simpler Dreh, der Mädchen das Gefühl von Selbstbestimmung gibt und die Wichtigkeit von Zustimmung beim Sex vermittelt: Du reagierst nicht nur, du agierst! 

Mehr zum Thema: Wie man mit Kindern über Sex sprechen sollte? Darüber haben wir auch mit der Sexualpädagogin Anna Dillinger für diesen Artikel gesprochen >>>

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