Promi-Interview

Nina Bott über die Geburten ihrer Kinder, Glücksmomente und Herausforderungen

Schauspielerin Nina Bott ist mittlerweile vierfache Mama. Hier gibt sie uns einen kleinen Einblick in ihren Familienalltag und erzählt von ihren Schwangerschaften.

Zur Person: Nina Bott (44)

Mit fünf Jahren begann sie zu modeln – und zierte gleich siebenmal das Cover des Otto-Kinderkatalogs. Bundesweit bekannt wurde Nina Bott als Cora Hinze in Deutschlands erfolgreichster Vorabendserie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Inzwischen ist sie Unternehmerin (Tom & Jenny), Moderatorin und Inlfuencerin – und seit Januar 2021 Vierfachmama! Mit ihrem neun Jahre jüngeren Freund Benjamin Baarz (35, Unternehmensberater) hat sie drei Kinder, ihr großer Sohn stammt aus einer früheren Beziehung. Die gebürtige Hamburgerin und ihr Lebensgefährte kauften vor einigen Jahren ein Haus mit großem Garten in der Hansestadt.

Im Januar 2021 ist Nina Bott ist zum vierten Mal Mutter geworden

Das folgende Bild teilte Nina Bott bei Instagram mit ihren Fans. Baby Nummer 4 kam per Hausgeburt im heimischen Schlafzimmer auf die Welt. Der Kleine heißt Lobo. 

Immer herrlich ehrlich: Bei Nina Bott gibt es authentische Einblicke in den Mami-Alltag

Sie postet nur, was wirklich passiert und macht selten gestellte Shootings für Instagram. Dafür lieben wir Nina Bott. Schließlich gibt es nicht viele große Accounts, die so ungefiltert mit ihrem Familienalltag umgehen. 

Dieses Interview stammt aus Dezember 2020, kurz vor der Geburt von Lobo

Meine Kinder heißen:

Lennox (fast 17), Luna (fast 5), Lio (fast 2)

Die Geburten der drei ...

... gingen alle megaschnell, ich hatte keine großen Schmerzen. Mit jeder Geburt entwickelte ich mehr Vertrauen und Ruhe. Für mein viertes Kind, das im Januar zur Welt kommt, kann ich mir auch eine Hausgeburt vorstellen.

Der schönste Glücksmoment, den ich zuletzt mit meinen Kindern hatte:

Dass ich meine beiden kleinen Kinder wieder ins Bett bringen konnte, nachdem ich ausnahmsweise mal eine Nacht nicht zu Hause war.

Die größte Herausforderung für mich als Mama ...

... ist zu akzeptieren, dass ich mich nicht zerreißen, nicht überall gleichzeitig sein und nicht immer alles hundertprozentig perfekt machen kann.

Am anstrengendsten, seitdem ich Kinder habe, ist ...

... die Urlaubsvorbereitung. Ich hasse es zu packen, an alles zu denken, und mache mir Druck, dass wir pünktlich am Flughafen oder Bahnhof sind. Aber das ist in diesem Jahr ja durch die Pandemie ohnehin alles hinfällig.

Diese Eigenschaften haben die Kinder von MIR:

Lio isst wie ein Scheunendrescher, das ist eine wahre Freude. Er ist mit genauso großer Leidenschaft beim Essen dabei wie ich. Alle drei sind sportlich, entspannt und denken mit. Luna ist wie ich sehr ordentlich.

Seit Fotos ihrer Kinder im Darknet gelandet sind, zeigt Nina Bott die Gesichter der Kleinen nicht mehr auf ihren Social-Media-Kanälen.

Diesen Meilenstein haben wir als Eltern kürzlich gemeistert:

Mein großer Sohn ist jetzt für ein Jahr in einer Gastfamilie in Kalifornien. Bevor es losging, fiel mir das sehr schwer. Aber jetzt weiß ich, dass es ihm dort gut geht, und es ist in Ordnung.

Das habe ich von meinen Kinder gelernt:

Lennox hat mir damals, nach dem Tod meiner Mutter, gezeigt, dass es sich lohnt, weiterzumachen. Er hat mir sehr geholfen, obwohl er selbst noch so klein war. Ich lerne täglich von meinen Kindern. Sie halten einem ständig einen Spiegel vor.

So hat sich unser Leben durch Corona verändert:

Den ersten Lockdown habe ich trotz aller Schwierigkeiten als eine intensive, tolle Zeit erlebt. Wir haben viel Brot gebacken, kochen seitdem mehr selbst und haben unseren Garten bepflanzt.

Ich hatte in diesem Jahr keinen einzigen Dreh und konnte mich voll um die Familie kümmern. Gearbeitet habe ich dann abends, wenn die Kinder schliefen. Ich bin schon immer gut mit wenig Schlaf ausgekommen. Jetzt, in der zweiten Welle, sind wir ja alle schon etwas geübter. Eine große Erleichterung ist natürlich, dass die Kitas zumindest im Moment noch geöffnet sind.

Mit ihrem Freund Benjamin Baarz hat Nina Bott zwei Kinder – das dritte gemeinsame Kind wird im Januar auf die Welt kommen. 

So stehe ich generell zum Thema Impfschutz ...

Durch Corona sind Impfungen natürlich gerade in aller Munde, aber ich habe mich auch vorher schon intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt. Es gibt so viele teils schwerwiegende Krankheiten, vor denen wir unsere Kinder heutzutage schützen können. Dafür bin ich sehr dankbar und lasse daher meine Kleinen auch impfen.

Ich engagiere mich für die Aufklärung über Meningokokken, weil ...

Meningokokken-Erkrankungen sind durch anfänglich unspezifische Symptome nicht nur unheimlich schwer zu diagnostizieren, sie können auch schnell lebensbedrohlich werden. Zum Glück kommt es nicht häufig zu einer Erkrankung, aber ich habe mit betroffenen Müttern gesprochen, die um das Leben ihrer Kinder gebangt haben und sich gewünscht hätten, dass ihr Kind geschützt gewesen wäre. Das hat mich sehr bewegt. Durch Aufklärung und einen umfassenden Impfschutz können Meningokokken-Erkrankungen nämlich verhindert werden. Da aber momentan nur die Impfung gegen Meningokokken C zu den Standardimpfungen für Kinder gehört, wissen viele Eltern nichts von den beiden zusätzlich möglichen Impfungen für einen bestmöglichen Schutz. Daher engagiere ich mich mit meningitis-bewegt.de für die Aufklärung über Meningokokken.

Unsere wichtigste Regel zu Hause ist ...

... dass wir uns gegenseitig respektieren und wertschätzen. Und dass die Kinder nach dem Essen auf die anderen Kinder warten, bevor sie aufstehen. Ansonsten gibt es keine wirklichen Regeln, eher Selbstverständlichkeiten. Zum Beispiel, dass die Kinder erst ihr Puzzle wegräumen, bevor etwas anderes aufgebaut wird. Das haben sie verinnerlicht, denn ich kann nicht die ganze Zeit hinter ihnen herräumen.

Buch-Tipp

"Ich bin eine Traumfrau. Oder wie heißt das, wenn man immer müde ist?"

Autorin: Nina Bott erschienen bei Eden Books, erhältlich z. B. bei Amazon* für
16,95 Euro.

Unser Ritual, das nicht wegzudenken ist:

Dass ich die Kinder ins Bett bringe. Wenn ich alleine bin, lege ich die beiden Kleinen in unser drei Meter breites Bett. Wir lesen, singen und kuscheln ganz viel. Ich will ihnen Ruhe vermitteln, gerade weil unser Alltag oft hektisch ist. Meinem großen Sohn habe ich früher oft Geschichten erzählt. Da gab es "Klein Konrad", der "witzigerweise" immer dasselbe erlebt hat wie mein Sohn. Für Kinder ist es mit dieser Distanz oft leichter, Situationen zu verstehen.

Was ich allen rate, die noch kinderlos sind:

Ich gebe nicht gerne Tipps, das wirkt so von oben herab. Mir hilft es auf jeden Fall zu wissen, dass nichts planbar ist. Und: Ich nehme vieles mit Humor!

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