Promi-Papa

Robbie Williams: "Meine Kinder haben von mir die Unfähigkeit, den Mund zu halten"

Star-Sänger Robbie Williams hat mit seiner Frau Ayda Field vier Kinder. Lest hier, was er exklusiv von seinem Familienleben erzählt.

Zur Person

Robbie Williams (*13.2.1974) ist einer der erfolgreichsten Sänger/Songwriter aller Zeiten. Anfang der Neunziger-Jahre wurde er als "Take That"-Mitglied weltberühmt. Als Solo-Künstler hat er weltweit inzwischen 75 Millionen Alben verkauft. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören "Angel", "Let me entertain you" und "Back for good". Seinen Erfolg in der Musikbranche nutze er, um sich als charismatischer, stylisher und vielseitiger Charakter einen Namen in der gesamten Entertainmentbranche zu machen.

Er ist mit der Schauspielerin Ayda Field (*17.5.1979) verheiratet, gemeinsam haben die beiden vier Kinder (zwei davon wurden von einer Leihmutter ausgetragen):
Theodora Rose Williams, geboren im September 2012
Charlton Valentine Williams, geboren im October 2014
Colette Josephine Williams, geboren im September 2018
Beau Benedict Enthoven Williams, geboren im February 2020

Die Familie wohnt abwechselnd in London, Los Angeles, Genf und Malibu.

Die Geburt deiner Kinder in einem Satz ...

Bezaubernd, aber jedes Mal sehr lang ...

Der letzte Glücksmoment, den du mit deinen Kindern geteilt hast.

Eine Umarmung heute Morgen.

Die anstrengendste Phase, seitdem du Kinder hast.

Ich glaube, das erste Kind ist immer am anstrengendsten. Die Arbeit wird zwar mehr, je mehr Kinder man hat, aber die überbordenden Gefühle und die Paranoia, die man ins Erstgeborene steckt, sind bei allen weiteren Kindern nicht so stark ausgeprägt. Das allein hat die erste Zeit mit Teddy [Theodora] anstrengend gemacht.

Welche Charaktereigenschaften haben deine Kinder definitiv von DIR geerbt?

Das Extrovertiertsein und die Unfähigkeit, auch mal den Mund zu halten.

Worüber streitet ihr zu Hause regelmäßig?

Wer dran ist, mit Buddy, unserem Hund, rauszugehen oder ihn zu baden.

Diese Meilensteine habt ihr kürzlich zusammen erlebt:

Zehn Jahre verheiratet zu sein, ist auf jeden Fall etwas Besonderes, und ich bin froh, das erreicht zu haben. Ayda und ich können uns kaum noch daran erinnern, wie es war, nicht zusammen zu sein. Also, ich denke, je weiter ich sie davon wegbekomme, desto eher wird sie bei mir bleiben und es weiterhin mit mir aushalten.

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Wie hat Covid euer Leben verändert?

Eine Pause vom Touren, eine Pause vom Fernsehen, ausgedehnte Zeit mit meinen wundervollen Kindern. Ich glaube, ich hätte es mir zu keinem Zeitpunkt anders gewünscht und sicher denken viele genauso.

Was deine Kinder werden wollen, wenn sie groß sind ...

Ehrlich gesagt erfüllt mich allein der Gedanke daran, dass meine Kinder irgendwann groß sein könnten, mit Traurigkeit. Ich will all diese wertvollen Momente ihrer Kindheit aufsaugen und niemals an den Punkt kommen, an dem sie weiterziehen und mich verlassen.

Das schönste Geschenk, das du deinen Kindern je gemacht hast ...

Für Coco und Beau lautet die einfache Antwort: das Leben. Und das meine ich nicht aus einer ganzheitlichen Hippie-Sicht heraus. Doch wenn man ein Kind durch eine Leihmutter auf die Welt bringt, ist der Weg dahin um einiges komplexer – auf physischer und emotionaler Ebene. Auf jeden Fall ist es eine wesentlich anstrengendere Reise, bis die Kinder dann da sind.

Eure drei wichtigsten Regeln zu Hause ...

Nicht fluchen.

Nicht arbeiten.

Auf keinen Fall die Liebe zurückhalten.

Was willst du unbedingt noch mit deinen Kindern machen, bevor sie 18 werden?

Sie davon überzeugen, nicht in die Musik-Szene zu gehen.

Was hättest du gerne gewusst, bevor du Vater wurdest?

Wahrscheinlich, dass ich dagegen nicht hätte angehen müssen. Ich habe rund 30 Jahre meines Lebens in der Überzeugung verbracht, keine Kinder haben zu wollen und niemals heiraten zu wollen. Meine Sicht des Vaterseins war in der Zeit immer in Negativität gehüllt. Das fühlt sich jetzt an wie die reinste Verschwendung.

Dein Rat für Leute, die noch keine Kinder haben:

Genießt euer Leben und überstürzt es nicht. Aber freut euch darauf, Eltern zu werden und habt keine Angst davor. Ich meine, vor der Schlaflosigkeit, klar, aber nicht vor dem Rest.

Das schrieb Robbie zum Vatertag bei Intstagram (sinngemäß): "Ich bin so dankbar für meine Familie. Ich habe mich selbst einer Reise verschrieben, die mir ermöglicht, die beste Seite von mir nach außen zu kehren – für sie. Etwas über unterschiedliche gesunde Gewohnheiten zu lernen und ihnen beizubringen, wie wichtig das Wohlbefinden ist, tut uns als Familie gut."

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