Nach dem Baby Blues

Sarah Engels zeigt zum 1. Mal das Gesicht ihrer süßen Tochter

Am 2. Dezember 2021 wurde Sängerin Sarah Engels zum zweiten Mal Mama. Solea Liana heißt das kleine Mädchen, über das sich neben Sarah auch ihr Mann Julian und Sohn Alessio unendlich freuen. Nach einer emotionalen ersten Zeit, zeigt die 29-jährige nun zum allersten Mal ein Foto der Kleinen – inklusive überglücklichem Lächeln.

Update: Sarah Engels und ihre kleine Tochter strahlen um die Wette

März 2022: Zuckersüß! Zum allerersten Mal zeigen Sarah Engels und ihr Ehemann Julian Engels (Ex-Fußballprofi) die kleine Solea in voller Gänze. Bisher gab es ein paar Schnappschüsse von hinten oder eine niedliche Babyhand. Nun ist die Ähnlichkeit zur Mama nicht mehr zu leugnen. Nach der anfänglich schweren Zeit inklusive Baby Blues (s. Text unten), zeigt sich die Sängerin nun überglücklich. Und auch der Papa kommentiert das Bild mit liebevollen Worten: "Meine Mädels. Ich trage euch für immer."

Achterbahn der Gefühle durch Hormone

Dezember 2021: Seit dem zweiten Advent ist Sarah Engels mit ihren kleine Tochter Solea Liana wieder zu Hause und genießt das Wochenbett – meistens zu mindest. Denn in einem emotionalen Post auf Instagram erzählt sie von einer Achterbahn der Gefühle ausgelöst durch die vielen Hormone nach der Geburt ihres zweiten Kindes.

"Ich kenne mich so gar nicht. Ich bin wirklich sehr, sehr viel am weinen", gesteht sie in einem Video. Die Zeit im Wochenbett sei ganz wichtig und die Familie genieße sie auch, sie sei aber auch "sehr, sehr anstrengend". "Es ist nicht immer nur alles rosig und obwohl man eigentlich gerade das schönste Geschenk auf Erden bekommen hat, fährt man gerade als Mama hormonell gesehen Achterbahn. Ich erlebe das gerade viel intensiver als nach meiner ersten Schwangerschaft."
 

Bei Sohn Alessio war es anders

Nach der Geburt ihres Sohnes Alessio im Juni 2015 war alles anders. Der kleine Junge kam 2015 mit einem Herzfehler zur Welt, schwebte zunächst in Lebensgefahr und musste direkt nach seiner Geburt operiert werden. An familiäres Wochenbett war damals für Sarah und Alessios Papa Piedro Lombardi gar nicht zu denken.

Mit Solea Liana sei das anders und Sarah würde sich auch als "glücklichste Mama der Welt" bezeichnen, doch "ist es eben hormonell nach so einer Schwangerschaft, ohne das man es beeinflussen könnte, manchmal so, dass es ein Auf und Ab ist, man sich doch seine Gedanken macht, einfach auch manchmal weint und gar nicht weiß, wieso", gesteht die Musikerin.
 

Nur zwei bis drei Stunden Schlaf pro Nacht

Sie schlafe aktuell nur zwei bis drei Stunden pro Nacht, leide wie so viele Neu-Mütter unter Stillproblemen, Milchstau und unendlich schmerzenden Brustwarzen. Sie mache sich viele Gedanken und auch Sorgen, obwohl die kleine Tochter kerngesund sei, sogar schon zugenommen habe. Doch aktuell ist Alessio krank, ihr Mann Julian (28) sei deshalb mit ihm zum Kinderarzt gefahren. "Deshalb bin ich sehr froh, dass wir zu zweit sind."

Sarah Engels betont, dass es ihr wichtig sei, anderen Mamas Mut zu machen und ihnen zu zeigen, dass diese Gefühle nach einer Geburt ganz normal seien. "Einige Frauen sind noch viel stärker davon betroffen. Wichtig ist, dass man sich nicht schlecht dafür fühlt und ich dachte, genau deswegen spreche ich es einmal an", sagt sie. 

Sarah will anderen Mamas Mut machen

"Das ist eben etwas, was ich mir selber auch vor Augen führen muss."  Plötzlich schießen ihr Tränen in die Augen. "Jetzt fange ich schon wieder an zu heulen. Das ist einfach ganz schlimm. Aber die Hormone spielen einfach verrückt nach einer Geburt."

Sie hoffe, dass sie vielen Mamas da draußen, die vielleicht auch gerade in so einer Situation sind, zeigen kann, dass sie damit nicht allein sind, dass es unendliche vielen Frauen da draußen gebe, die sich wahrscheinlich genau so fühlen, wenn sie gerade frisch Mama geworden sind.
 

Acht von zehn Frauen leiden unter Babyblues

Damit hat Sarah Engels recht. Denn acht von zehn Müttern leiden in den ersten Tagen mit Kind unter Baby Blues und meist trifft es sie ganz unerwartet. Dieses Stimmungstief erreicht etwa vier bis sechs Tage nach der Entbindung seinen Höhepunkt, um dann um den zehnten Tag herum wieder abzuklingen.

Grund dafür ist laut Mediziner übrigens der abrupten Abfall der Schwangerschaftshormone Progesteron und Östrogen unmittelbar nach der Entbindung. Hinzu kommt die starke körperliche Beanspruchung der frischgebackenen Mutter unter anderem durch das Stillen und den extremen Schlafentzug. Doch diese Tagen gehen in den allermeisten Fällen schnell vorbei. 

Sollten die Symptome jedoch nicht von alleine abklingen, kann das ein Zeichen für eine beginnende Wochenbett-Depression sein. Anders als beim Baby Blues handelt es sich dabei um eine ernstzunehmende Krankheit, die für Mutter und Kind gefährlich werden kann. Deshalb sollten betroffene Frauen unbedingt einen Arzt aufsuchen, wenn ihr Stimmungstief länger andauert.

Autorin: Andrea Leim

Teile diesen Artikel: