Promis erzählen

Scarlett Johansson: Jetzt hat sie zwei Kinder

Schauspielerin Scarlett Johansson ist wieder Mutter geworden. Nach ihrer Tochter Rose folgte nun Sohn Cosmo. Im Interview gibt sie offen zu, dass ihr dieser Balanceakt zwischen Kind und Karriere schwerfällt und sie die schlechten Gefühle nur allzu gut kennt.

Scarlett Johansson – zur Person

Update August 2021: Die dänisch-amerikanische Schauspielerin Scarlett Johansson (geboren 1984) war mehrmals für den Golden Globe nominiert. Bekannt ist sie aus Filmen wie "Der Pferdeflüsterer", "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" und "Black Widow". Ihre Stimme ist in der Originalversion des Films "Isle of Dogs – Ataris Reise" zu hören.
Ihre erste von drei Ehen führte Scarlett mit Schauspieler-Kollegen Ryan Reynolds (2008 bis 2011). Vom Vater ihrer Tochter Rose (geboren 2014), dem französischen Journalisten Romain Dauriac, ist sie inzwischen ebenfalls geschieden (verheiratet von 2014 bis 2017). Seit 2020 ist Scarlett Johansson mit dem US-amerikanischen Komiker Colin Jost (geboren 1982) verheiratet. Am 19. August 2021 wurde der gemeinsame Sohn geboren. Das Paar hat auch schon seinen Namen bekannt gegeben: Ihr Nachwuchs heißt Cosmo. Wir gratulieren – und sind gespannt, ob der Kleine seinem Namen alle Ehre machen wird. Cosmo bedeutet so viel wie "Ordnung" oder "der Ordentliche".

Aus dem Jahr 2018

Hier gibt Scarlett Johansson einen kleinen Einblick in ihr Familienleben:

Es ist merkwürdig, wenn Schauspieler oder andere einflussreiche Menschen pauschale Urteile über das Elternsein abgeben – das ist doch eine individuelle und persönliche Erfahrung, die jeder anders erlebt. Ich bin darin keine Expertin, aber aus meiner Erfahrung weiß ich, dass es eine unglaubliche Herausforderung ist zu arbeiten und Mutter zu sein. Wenn man bei der Arbeit ist, fühlt man sich schnell schlecht, weil man wertvolle Momente mit dem Kind verpasst. Und wenn man Zeit mit dem Kind verbringt, macht man sich Gedanken, dass man nicht genug für die Karriere tut. Es ist ein Balanceakt, der mir oft schwerfällt. Daher bewundere ich alle arbeitenden Mütter. In dieser Hinsicht habe ich viel Glück mit meinem Job, denn ich kann meine Tochter mit zum Set nehmen. Erst kümmere ich mich um sie, dann spiele ich eine Szene und bin anschließend wieder für sie da. Der Job verändert sich mit einem, und ich habe viele Freiheiten, für die ich sehr dankbar bin.

"Es lohnt sich, hart für die eigenen Träume zu arbeiten"

Vor Rose’ Geburt war ich nur für mich selbst verantwortlich. Nun muss und will ich sie in meine Entscheidungen miteinbeziehen. Es ist sehr inspirierend, wie das Muttersein mein Leben verändert. Ich hoffe, dass diese Erfahrung auch weiterhin meine Arbeit und meine Persönlichkeitsentwicklung bereichern wird. Natürlich hat meine Tochter meine Filme – bis auf "Sing" – noch nicht gesehen, sie ist ja viel zu jung. Meistens spiele ich eine starke Frau. Noch hat das sicher keinen Einfluss auf meine Tochter. Doch wenn sie älter wird, möchte ich ihr vermitteln, dass es sich lohnt, hart dafür zu arbeiten, die eigenen Träume zu verwirklichen. Außerdem soll sie ihre eigenen Fähigkeiten ausleben und sich niemals so fühlen, als würde sie in meinem Schatten stehen.

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