Eine Mama erzählt

Der Schulweg: Gemeinsam zu mehr Sicherheit!

Mama-Bloggerin Cindy erklärt, wie sie ihrer Tochter alles Wichtige rund um den sicheren Weg zu Schule beibringt und gibt Tipps, wie auch euch das spielerisch gelingen kann.

Wir lieben unsere Kinder – und müssen sie ziehen lassen

Von Tag eins haben wir Eltern vor allem eins gemeinsam: den Wunsch, dass es unseren Kindern an nichts fehlt und ihnen nichts passiert. Gerade die Zeit, in der unsere Kinder selbstständiger werden, verlangt uns viel ab. Viel Geduld, da sie oft zwar wollen, aber noch nicht ganz können. Viel innere Kraft, unser Liebstes ein kleines Stückchen mehr loszulassen. Viel Verständnis für die Wünsche unserer Kinder und viel Verantwortung, denn es ist an uns, sie auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten.

Wie sie einmal mit sich und ihren Herausforderungen umgehen können, lernen sie von uns. Wir halten ihnen bei den ersten Schritten die Hand, damit sie nicht gleich wieder auf dem Po landen. Wir schieben das Fahrrad an, um ihnen Sicherheit zu geben. Wir zeigen ihnen, wie sie mit Feuer, Messern und anderen gefährlichen Gegenständen umgehen sollten. Wir zeigen ihnen oft schon lange vor den ersten eigenen Ausflügen, wie sie sicher durch den Straßenverkehr kommen.

Das große Abenteuer Schulweg

Wir haben alle noch etwas gemeinsam: es wird der Tag kommen, an dem werden sie voller Vorfreude auf die Selbstständigkeit ihren ersten Schulweg allein zurücklegen. Wenn unser größter Schatz mit einem viel zu großen Ranzen – sie waren doch eben noch Babies! – die Haustür schließt und wir ihnen aus dem Fenster winken, dann wollen wir sicher sein, dass auch sie sicher sind. Den Weg zu kennen ist natürlich die Basis für einen sicheren Schulweg. Ihn gemeinsam schon vor der Schulzeit regelmäßig abzulaufen, kann helfen, die Route zu verinnerlichen und mögliche Gefahrenpunkte zu besprechen. Wo müssen sie besonders achtsam sein, welche Verkehrszeichen findet man auf diesem Weg? Und was bedeuten sie? Gibt es Ampeln oder muss ein Zebrastreifen überquert werden?

Verkehrserziehung ist wichtig!

Diese Fragen kann man bei einem kleinen Spaziergang auf der Strecke klären und somit für die Kleinsten festigen und vor allem Ängste nehmen. Angst ist niemals ein guter Begleiter! Auch spielerisch kann man die Kids super auf einen sicheren Schulweg vorbereiten: Malhefte und Memories (gibt es z.B. von DEKRA) begleitend zur Verkehrserziehung sind eine tolle Möglichkeit, Achtsamkeit im Straßenverkehr mit etwas Positivem zu verbinden. Mein Tipp: macht etwas Spaßiges draus, indem eure Kinder ihren Freunden alles erklären dürfen, was sie bereits über den Straßenverkehr gelernt haben oder ihnen ihren Schulweg zeigen dürfen. Auch eine schöne Schnitzeljagd entlang des Schulweges mit kleinen Aufgaben – Schilder erkennen und benennen, das richtige Verhalten am Straßenrand üben etc. – ist eine gute Idee, unsere Kleinsten auf diese wichtige Zeit vorzubereiten. Da zu einem sicheren Schulweg immer zwei gehören, gibt es die leuchtend roten DEKRA-Kinderkappen. Die Signalfarbe soll den Autofahrer auf die kleinsten Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen und sorgt in der Dämmerung dank Leuchtstreifen dafür, dass sie immer wahrgenommen werden. Mit der richtigen Verkehrserziehung, die Spaß und Achtsamkeit bringt, steht einem sicheren Schulweg nichts mehr im Wege. Ich wünsche allen Erstklässlern in diesem Jahr einen gelungenen Start in die Schule und uns ganz viel Geduld, innere Kraft, Verständnis und Stolz, dass wir es ihnen richtig gezeigt haben.

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