30. Juli 2017

Alternative zur Brille

Kontaktlinsen gibt es auch für Kinder

Alternative zur Brille
© Johnson & Johnson Vision Care

Kontaktlinsen gibt es sogar schon für Babyaugen. Und Schulkinder können den selbstständigen Umgang mit den kleinen Sehhilfen lernen. Hier unsere Infos:

Toben auf dem Spielplatz, Skaten mit den Kumpels oder das erste Date – für Kinder und Teenager hat es durchaus Vorteile, in manchen Situationen den “Kopf frei zu haben“. Dann sind Kontaktlinsen für Kinder eine praktische Alternative zur Brille. Berührungsängste mit den unsichtbaren Sehhelfern sind unbegründet. Studien haben gezeigt, dass Kids und Teens ohne Bedenken Linsen tragen können. Damit die Kinderaugen von heute auch im Erwachsenenalter gesund in die Welt blicken, sind Anpassung und regelmäßige Nachkontrolle Pflicht  – wie für die Großen auch.
Anders als beim Wählen oder Autofahren gibt es für das Tragen von Kontaktlinsen kein Mindestalter. Wenn ein Kind reif genug ist, um verantwortungsbewusst mit ihnen umzugehen, spricht nichts gegen die kleinen Sehhelfer. Eltern können also unbesorgt zustimmen. Eine groß angelegte Studie zur Augengesundheit von Linsenträgern ergab, dass nur drei Prozent der Kinder zwischen acht und dreizehn Jahren Probleme mit Kontaktlinsen hatte. Selbst Babyaugen lassen sich mit bereits mit Kontaktlinsen korrigieren.

Ein Kontaktlinsen-Führerschein

Der Optiker wählt das passende Modell anhand der individuellen Eigenschaften des Kinderauges aus. Die Entscheidung für formstabile (harte) oder weiche Linsen richtet sich auch danach, wie oft und zu welchen Anlässen sie zum Einsatz kommen. Darüber hinaus erfahren Kontaktlinsen-Anfänger, wie sie die Sehhelfer aufs Auge setzen, wie lange sie dort verbleiben dürfen und wie sie richtig gereinigt und gepflegt werden. Ein regelmäßiger Qualitätscheck beim Optiker garantiert, dass Augen, Linsen und Pflegemittel auch nach Wochen und Monaten noch optimal zusammenpassen.
Das Einsetzen der Kontaktlinsen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Kinderspiel und dauert in der Regel nur wenige Sekunden. Auch die Reinigung und Pflege kann nach der Eingewöhnung den Kinder überlassen werden. Eltern kleinerer Kinder sollten aber, ähnlich wie beim Zähneputzen, ruhig ein Auge darauf haben, dass der Nachwuchs den “Putzplan“ für die Linsen auch einhält. Untersuchungen zeigen, dass Acht- bis Elfjährige genauso gut in der Lage sind, sich um ihre Kontaktlinsen zu kümmern wie Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren.

Die Brille ist immer dabei

Nach erfolgreicher Proberunde gilt es dann, die “unsichtbare Brille“ im bewegten Alltag zu testen. Bei vielen Freizeitaktivitäten sind Kontaktlinsen ein praktisches und vor allem sicheres Mittel zur Sehkorrektur. Nichts verrutscht auf der Nase, fällt herunter oder zerbricht. Dennoch gilt: Wer Linsen trägt, trägt immer auch Brille. Am Ende eines langen Schul-, Spiel- und Sporttages ist es sinnvoll, Augen und Kontaktlinsen eine Pause zu gönnen.

Den richtigen Optiker finden

Hier können Eltern nach einem qualifizierten Optiker in ihrer Nähe suchen.

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