1. Februar 2016

Hebammentipps – das hilft Schwangeren

15 Tipps gegen die Übelkeit

Hebammentipps - das hilft Schwangeren
© Valua Vitaly/Shutterstock.com

Schwanger zu sein könnte so schön sein – wenn nur der flaue Magen in den ersten drei Monaten nicht wäre! Zum Glück kennen Hebammen einfache Mittel gegen die morgendliche Übelkeit.

Übelkeit und Erbrechen sind typische Schwangerschaftssymptome in den ersten drei Monaten. Dafür gibt es zwei Ursachen, vermutet Hebamme Angelika Josten. Zum einen ist die hormonelle Umstellung schuld, zum anderen erwischt die Frauen ein freudiger Schreck. Die Nachricht, dass sie bald Mutter sein werden, ist wunderschön, aber zugleich auch beängstigend. Bin ich der Aufgabe gewachsen, werde ich eine gute Mutter sein? Wie wird sich mein Leben verändern? Etwa ein Drittel der Frauen ist von Übelkeit davon betroffen. Kleiner Trost: Nach zwölf bis 14 Wochen sind diese Beschwerden vergessen; es geht fast allen Schwangeren deutlich besser.

Folgende Tipps können Schwangerschaftsbeschwerden wie morgendliche Übelkeit lindern

  • Langsam in den Tag starten: Die wenigsten Menschen springen morgens nach dem Weckerklingeln gleich aus dem Bett und sind putzmunter. Sie dürfen sich jetzt erst recht Zeit lassen. Bleiben Sie noch einen Moment liegen und bitten Sie Ihren Partner, Ihnen einen lauwarmen Tee und Zwieback oder Toast ans Bett zu bringen. Alternativ können Sie sich auch bereits am Vorabend eine Thermoskanne und ein paar Kekse bereitstellen. Diese kleine Mahlzeit hebt den Blutzuckerspiegel.
  • Vermeiden Sie möglichst alles, was den Magen unnötig reizt. Dazu zählen zu stark gewürztes und zu fettiges Essen sowie viel Koffein (bis zu zwei Tassen Kaffee am Tag ist aber völlig in Ordnung).
  • Vor Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft warnen Ärzte dringend, damit können werdende Mütter ihrem Baby ernsthaft schaden.

Kleine Portionen gegen Übelkeit

  • Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt verträgt Ihr Magen jetzt besser als drei üppige Mahlzeiten. Und der Blutzuckerspiegel sackt nicht so leicht ab.
  • Essen Sie getrocknete Früchte. Besonders gut eignen sich Aprikosen, sie gleichen den Kalium-Wert aus.
  • Viel trinken ist gerade in der Schwangerschaft wichtig. Zum Beispiel Wasser oder Saftschorlen, Früchte- und Kräutertees – und davon möglichst rund zwei Liter täglich.
  • Ingwer-Tee kann den Magen beruhigen. Außerdem gibt es auch Ingwer-Tabletten in der Apotheke.
  • Intensive Gerüche lieber meiden: zum Beispiel schwere Parfums, kalten Zigarettenrauch in der Kneipe oder Küchendunst. Wohnung oder Büro regelmäßig gründlich lüften. Ihre Nase reagiert jetzt empfindlicher als vor der Schwangerschaft.
  • Schnuppern Sie bei Übelkeit an frischen Düften. Dazu bieten sich Riechfläschchen oder Duftlampen mit ätherischen Ölen an, zum Beispiel Zitrone, Mandarine oder Pfefferminz. Ihr Apotheker kann Sie dazu beraten. Die einfachere Variante: eine Zitrone aufschneiden und daran riechen.
  • Wechselduschen am Morgen stärken den Kreislauf. Zugegeben, die ersten Male sind wirklich hart, aber langfristig tun Sie Ihrem Körper damit Gutes.

Stress vermeiden

  • Eine ruhige Stunde ist jetzt wichtiger denn je: Die Übelkeit kann auch mit Stress und Überlastung zusammenhängen. Gönnen Sie sich Zeit zum Lesen, Musikhören oder um auf dem Sofa zu liegen.
  • Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an: Frauen, die vor und zu Beginn der Schwangerschaft Sport treiben, haben in der Regel weniger mit Übelkeit zu kämpfen. Darauf weisen Frauenärzte hin. Die Mediziner vermuten, dass die Bewegung Stoffwechselprozesse im Körper ankurbelt und dadurch die Hormonumstellung leichter macht. Gute Sportarten für Schwangere sind beispielsweise Schwimmen, Walken und Wassergymnastik.
  • Gespräche mit einer erfahrenen Freundin, mit der Hebamme oder Frauenärztin helfen Ihnen, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass Sie bald Mutter sein werden.
  • Homöopathische Mittel können Übelkeit und Erbrechen lindern. Das gängigste Mittel heißt Nux vomica. Eine Hebamme oder ein Frauenarzt mit homöopathischer Ausbildung kann es Ihnen verordnen.
  • Akupunktur hat sich bewährt: Das hat eine Studie des australischen Women’s Health and Children’s Hospital und der Adelaide University gezeigt. Bei den behandelten Frauen nahm die Übelkeit schon nach den ersten Nadelstichen deutlich ab.

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19 Kommentare

  1. Nicii sagt:

    Also ich bin jetzt in der 30. Ssw und hab Übelkeit & Kopfschmerzen. Ich hab mit meinem Frauenarzt telefoniert und sie meinte das ich mich auch ausruhen soll und wenn ich aufwache soll ich Ca. 20 Minuten liegen bleiben! Hoffe mal das es hilft

  2. Bibi sagt:

    Hallo

    bin jetzt in der 7 ssw und seit der 5 ssw geht es mir mehr als schlecht, die übelkeit geht einfch nicht weg, es gibt nur wenige sekunden am tag wo ich vilt mal eine stulle essen kann, kann mir jemand helfen, ich bin schon mama von meiner 2.jährigen tochter in der ss wa es komplett das gegenteil mir gings super .. ich kenne das jetzt überhaubt nicht… bitte tipps

  3. babygirl sagt:

    Bin im fast 3ten monat und übergebe mich bei allem was ich esse… gestern waren es 5 mal und ich habe ständigen hunger aber vertrage nix

  4. kristine sagt:

    Juhuu  Ich bin sie los, die morgendliche Übelkeit in meiner Schwangerschaft.. Es gibt so kleine Armbänder zur Akupressur von Sea Band mama in der Apotheke und dazu wurde mir ein Roll-On mit ätherischen Ölen empfohlen.
    Hab schon Nachschub besorgt zum Verschenken 😉 Was gibt es schöneres als ein Mittel gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft.
    Grüße

    • heike sagt:

      Hallo ich habe gehört von dem Armband hilft das denn ich habe das akkipressurbänder an die drücke ich als aber mir wird trotzdem ständig schlecht

  5. Bonsai sagt:

    http://www.hyperemesis.de/
    Wer wissen will, was der Unterscheid zwischen Hyperemesis und „normaler“ Schwangerschaftsübelkeit ist – einfach mal auf o.g. Seite die Erfahrungsberichte lesen! Mir und meinem Mann tat diese Seite richtig gut! Endlich Menschen, die uns verstanden! Und Medikamente, die helfen!

  6. tiam0608 sagt:

    Ich hab es im Tv gesehen das nen Arzt gesagt hat das sie hyper Emesis hat.
    Ich fand es so schon schlimm mich ständig übergeben zu müssen, da möchte ich nicht wissen wie es ist wenn man das den ganzen tag macht und das so richtig heftig das man nichtsmehr essen und trinken kann. Ist ja auch heftig wenn man dann austrocknet usw.

    Bei der normalen Übelkeit helfen die Tipps da oben auf jeden Fall 🙂

  7. Bonsai sagt:

    Muss Tiam0608 mal Recht geben! Ích hatte auch Hyperemesis und das ist nicht mit der „normalen“ Sch´wangerschaftsübelkeit zu vergleichen! Ich hatte zweimal innerhalb von 4 Wochen 10 Kilogramm abgenommen, weil nichts, nicht mal mehr Wasser drin blieb! Ich musste bei beiden Kindern Medikamente nehmen, damit ich weiterleben kann. Beim zweiten Kind schwankte ich zwischen Suizid und Abtreibung! Das ist wie 9 Monate Noro-Virus!!! Und was mich am meisten verletzt hat, auch heute noch, sind Äußerungen wie “ Man, stell Dich nicht so an, das ist doch normal!“ oder auch „Mir war auch 3 Monate lang übel!“ Nur wer wirklich Hyperemesis hatte, weiß wie beschissen das ist, wenn man NICHTS drin behält, wenn man bei vollem Bewußtsein das Gefühl hat zu verdursten, wenn man von allen nur belächelt wird und dann diese tollen Tipps da oben liest! Ob Kate Middleton Hyperemesis hat weiß ich nicht, aber wenn sie es hat, wünsche ich Ihr keine dummen Bemerkungen.

  8. tiam0608 sagt:

    Es gibt ja einen unterschie zwischen normaler Übelkeit in der Schwangerschaft und der Übelkeit Hyper Emesis. Bei der einen übergibt man sich mehr oder weniger und bei der anderen bleibt Tage bis Wochenlang nichts drin und dann braucht man Infusionen. So war es auch bei der Kate Middleton, die hat hyper Emesis und das ist ja nicht zu Spaßen.

  9. grisu66 sagt:

    Ich hatte bei meine letzte 2 Schwangerschaften extrem diese Übelkeiten und es half nichts.Und diese Übelkeiten gingen die ganze Schwangerschaft durch,aber nicht früh beim aufstehen.Danach und dann den ganzen Tag und Nachts schlief ich mehr in sitzen als in liegen.bei der vorletzten war es so schlimm,das ich meine Arbeit fast nicht machen konnte (Stall) und von dieser Kotzerei das Zahnschmelz ruinierte und im KH lag am Tropf.Ich kotze nur noch blutig.
    Ach,sassitierle,hab doch Mitleid mit Kate.Während unsereins in „Ruhe“ leiden können,steht sie in Rampenlicht.Nee,ich möcht nicht mit ihr oder ihresgleichen tauschen.Wenn die zunehmen und nichts geht mehr ab ,dann werden die gepisackt und verhöhnt.
    Was ich interessant find ist,das gleich auf zwillinge spekuliert wird.Wo ,das frag ich mich,sind meine Zwillinge?Wurden sie von den Geschwistern resopiert?

  10. Sassitierle sagt:

    Ja doch…die arme Kate :-X Ich hatte das von 3 Schwangerschaften 2 mal…extrem..Tag und Nacht; bis in die 17. Woche. Ja doch. Kate ist schon eine Arme. Sicher die einzige aller Frauen, der es am allerschlechtesten geht. Und sicher wird die Ärmste auch Sodbrennen bekommen. Und oh weh…wenn sie mehr als 7 Kilo zunimmt :-O

  11. Mutter sagt:

    Also Leute,

    ich habe mich 3,5 Monate von früh bis spät übergeben und die o.g. Tipps helfen alle nicht. Das einzige was hilft jeden 2. Tag bin ich 3, 5 Monate zur Infusion ins Krankenhaus. Nur so konnte ich den Tag überstehen.

    • Bonsai sagt:

      Wie meinst Du das: „jeden 2. Tag für 3,5 Monate zur Infusion ins Krankenhaus? Meinst Du während der ersten 4 Monate bist Du jeden zweiten Tag zur Infusion ins Krankenhaus?

  12. Hansen sagt:

    sdfjh sdfhkshdfk jhsjkfdhks dkfhskdf

  13. Dankof sagt:

    Davon bin ich zum Glück verschont geblieben 🙂

  14. Hansen sagt:

    Das werde ich meiner Frau mal sagen. Die kotzt sich derzeit die Seele aus dem Leib…

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