Alleingeburt im Pazifik

Deutsche Auswanderin bringt Baby am Strand zur Welt – ganz allein!

Josy Peukert gebärt an einem einsamen Strand von Nicaragua ihren Sohn. Weder Ärzte noch Hebammen sind dabei. Nur ihr Mann, der die Alleingeburt in den Wellen filmt ...

In Deutschland kommen 98 Prozent aller Kinder in einem Krankenhaus zur Welt. Für die meisten Mütter wäre es schier unvorstellbar, das eigene Baby in den Fluten des Pazifiks zu gebären. Komplett ohne medizinisches Personal und Unterstützung. Für Josy Peukert war es die allerschönste Vorstellung und das "perfekte Setting", wie sie es schon vor der Geburt im Social Web beschrieben hatte. Ihr viertes Kind sollte an einem einsamen Strand von Nicaragua geboren werden. Ausschließlich ihr Partner Benni Cornelius sollte sie begleiten und die Alleingeburt im Takt der Wellen dokumentieren. Die 37-Jährige postete die Ausschnitte der Geburt im Anschluss auf ihrem Instagram-Account – und die Reaktionen darauf fielen kontrovers aus ...

Das Wichtigste: Mutter und Kind sind nach der Geburt wohlauf

Kontroverse Stimmen zu der Alleingeburt im Meer:

Fast 14.000 Menschen liken diesen Beitrag von Mutter Josy und ihrem Neugeborenen, der übrigens Bodhi Amor Ocean heißt. Eine Wassergeburt der speziellen Art, die sehr viele Unterstützer mit großer Bewunderung hinterlässt: "Wow zu Tränen gerührt (...) eine wunderschöne, intime und absolut beneidenswerte Geburt." Oder: "Danke, dass du die Stärke einer Frau gezeigt hast. Ich wünsche uns mehr Frauen wie dich – und Männer wie Deinen Mann, die uns in unserer Kraft unterstützen."

Aber es gibt auch kritische Stimmen. Sie werfen den Eltern Verantwortungslosigkeit vor. "Sowohl das Kind als auch die Mutter könnten Komplikationen haben und medizinische Hilfe benötigen. Alles könnte während des Prozesses schiefgehen, selbst wenn die gesamte Schwangerschaft komplikationsfrei verlief", warnt eine Followerin. Tatsächlich sind laut WHO seit dem Jahr 2000 die Todesfälle von Kindern bei der Geburt fast um die Hälfte und die Todesfälle von Müttern um mehr als ein Drittel gesunken. Dank medizinischen Fortschritts! Alleingeburten stellen ein Risiko für Mutter und Kind dar und sind daher zu Recht umstritten. 

Der Kleine Bodhi ist glücklicherweise wohlauf. Und die Familie rundum happy. Die Geburt liegt bereits über drei Monate zurück. Hier könnt ihr Josys außergewöhnlichen Geburtsbericht nochmal nachlesen:

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