Überwältigend!

Diese Mutter fuhr nach einer Straßenrand-Geburt mit dem Säugling an der Nabelschnur nach Hause

Heather Skaats brachte innerhalb von Sekunden ein Baby zur Welt – am Straßenrand, während ihre anderen fünf Kinder im Auto warteten ...

Mal eben am Straßenrand ein Kind gebären und gleich mit ihm nach Hause fahren ... (Symbolbild)
© Foto: iStock/archives
Mal eben am Straßenrand ein Kind gebären und gleich mit ihm nach Hause fahren ... (Symbolbild)

Eigentlich wollte Heather Skaats (34) aus Kentucky (USA) mit ihren Kindern im Gepäck nur ein paar Besorgungen machen. Ursprünglich hatte sie eine Wassergeburt geplant – wie auch bei ihren anderen Kindern. Doch dann kam alles anders. Der Geburtsbericht ihres sechsten Kindes, der auf Facebook zu lesen ist, ist einfach unglaublich.

"Ich werde das Baby JETZT am Straßenrand zur Welt bringen."

In ihrem Facebook-Post schreibt sie sinngemäß: "Nun, ich hatte eine wundervolle Wassergeburt zu Hause geplant, wie bei den anderen Kindern. Doch es lief nicht wie geplant. Ich fuhr gerade mit allen Kindern im Auto, als ich merkte, dass ich besser rechts ranfahren sollte. Ich stieg aus, ging zur anderen Seite, wo das Gras ist und bekam mein Baby. Es ging so schnell! Ich dachte, so etwas würde nur in Filmen passieren. Dann fuhr ich weiter nach Hause mit dem Kleinen, der durch die Nabelschnur noch mit mir verbunden war. Meine Hebamme traf zehn Minuten später ein. Dann mussten wir nur noch das Gras von ihm absammeln.

Ich bin noch immer geschockt, dass ich mein eigenes Baby am Straßenrand zur Welt gebracht habe. Aber er ist perfekt. Alle unsere Kinder sind glücklich, dass er jetzt da ist, und den heutigen Tag werde ich definitiv nicht vergessen. Mein Mann ist nicht ganz so glücklich darüber, dass er die Geburt verpasst hat, aber immerhin hatte ich ihn am Telefon. Ich rief ihn an, um ihm mitzuteilen: 'Ich werde das Baby JETZT am Straßenrand zur Welt bringen', und fünf Sekunden später war er draußen.

Fürs Protokoll: Als ich anfangs ins Auto stieg, hatte ich nur ganz leichte Wehen. Bei den vorigen Kindern hatte es immer um die acht Stunden gedauert, bis ich sie endlich in meinen Armen halten konnte.

Heute kam ich gerade mal 20 Minuten vor der Geburt aus dem Stall, vom Pferdefüttern. Es ging so wahnsinnig schnell.

..."

Unzählige Kommentare zu Heather Skaats Geburtsbericht

Die zahlreichen, liebevollen und anerkennenden Kommentare zeigen, wie sehr diese Geschichte berührt. Ein Kommentar lautet: "Dass du selbst zurückgefahren bist, würde es noch nicht mal im Film geben!" Jemand anderes fragte: "Was hast du mit der Nabelschnur gemacht?" Worauf Heather antwortete: "Ich habe sie intakt gelassen. Wir haben mit dem Abklemmen der Nabelschnur immer lange gewartet, damit das Baby noch alles von der Plazenta bekommt, was es braucht. Ihr könnt das erkennen: Wenn ihr die Nabelschnur auspulsieren lasst, wird sie irgendwann weißlich und fühlt sich kühler an."

Wenn ihr mehr über die sogenannte Lotusgeburt wissen wollt, bei der die Plazenta nach der Geburt mit dem Baby verbunden bleibt, lest diesen Artikel:

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