Papa im Kreißsaal

So hilft der Partner durch die Wehen

Für viele werdende Väter ist es selbstverständlich, bei der Geburt dabei zu sein. Doch wie die Partnerin währenddessen unterstützen? Wir haben 11 Tipps.

Schön, wenn Papa bei der Geburt dabei ist: Gemeinsam lässt sie sich einfach leichter überstehen und das intensive Erlebnis kann ein Paar noch näher zusammenbringen.

Mit diesen 11 Tipps helfen Männer werdenden Müttern durch die Wehen

  1. Zwischen den Schmerzattacken ist Entspannen angesagt, Streicheleinheiten und vertraute Musik (von zu Hause mitnehmen) helfen. Ihr könnt auch versuchen, gemeinsam zu atmen.
  2. Bei einer Massage fällt die Entspannung zwischen den Wehen leichter, zum Beispiel mit einer Rücken- oder Schultermassage (mit Noppenball und/oder Massageöl).
  3. Kalte Füße, schlechte Wehen, heißt laut Claudia Martin ein altes Hebammen-Gesetz. Eine Fußmassage fördert die Durchblutung und bringt die Wärme zurück.
  4. Gut wenn der Mann an Essen und Trinken denkt: eine Thermoskanne, Teebeutel (zum Beispiel Himbeerblättertee für die werdende Mutter), Müsliriegel oder Obst gehören auf jeden Fall in die Geburtstasche.
  5. Viele Frauen empfinden es als angenehm, die Stirn mit einem kalten Lappen abgetupft zu bekommen.
  6. Wenn es mit den Wehen nicht vorangeht, hilft ein gemeinsamer Spaziergang durch die Flure oder den Krankenhaus-Park.
  7. Möchte die werdende Mutter auf dem Gebärhocker sitzen, kann der Partner sich hinter seine Frau setzen und ihr unter die Arme greifen. So stärkt er ihr den Rücken– körperlich und seelisch.
  8. Zwischen den Wehen wird die Frau oft die Lage wechseln wollen. Auch dabei kann der Mann helfen, beispielsweise wenn sie in die (oder aus der) Wanne steigt. Der Partner und die Hebamme stützen dann beidseitig.
  9. Jetzt geht es ganz um die werdende Mama. Deshalb bitte nicht ständig aufs Smartphone schauen.
  10. Nach der Geburt kann Papa mit dem Neugeborenen auf Tuchfühlung gehen: Toll, wenn er das Baby auf seine nackte Brust legt, nachdem sich das Kleine eine Weile auf Mamas Bauch ausgeruht hat.
  11. Übrigens: Die ersten Stunden mit dem Baby gehören ganz den Eltern. Genießen Sie diese besondere Zeit. Die Verwandten können auch später noch informiert werden.

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