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Das Baby im Bauch willkommen heißen

Schwangere, die schon vor der Geburt Kontakt zum Ungeborenen aufnehmen, haben einen besseren Start ins Leben mit dem Baby. Tipps für gute Stimmung im Bauch.

Reden, singen, massieren – die Kontaktaufnahme zum Baby geht ganz einfach. Werdende Mütter wissen intuitiv, wie sie mit dem Ungeborenen ins Gespräch kommen. Und sie legen mit dieser Zuwendung die Grundlage für einen guten Start: Die Schwangeren haben weniger Angst, erleben die Geburt positiver, leiden danach seltener unter Depressionen, stillen länger und werden sogar leichter damit fertig, wenn ihr Kind ein Schreibaby ist.

6 Tipps - das tut Mutter und Baby gut

Im Rahmen einer Studie am Universitätsklinikum Mannheim haben Schwangere eine Vielzahl von Methoden zur Körperwahrnehmung, Entspannung und Kontaktaufnahme mit dem Ungeborenen angewendet. 
Unter anderem sollten die werdenden Mamas

  1. täglich 20 Minuten entspannen und die Aufmerksamkeit auf das Baby richten,
  2. mindestens zweimal in der Woche 30 Minuten lang klassische Musik hören,
  3. Tagebuch führen (um Klarheit über die eigenen Gefühle zu gewinnen),
  4. täglich dem Baby ein oder zwei Lieder vorsingen und dazu sanft tanzen,
  5. bei Kindsbewegungen den Bauch sanft streicheln, die Stellen großflächig kreisförmig massieren und dabei mit dem Baby sprechen,
  6. das Baby im Bauch vom 7. Monat an zweimal pro Woche vom Kopf bis zu den Zehen streicheln und es durch Stupsen in den Bauch zum Spielen einladen.

Wissen weitergeben

Was Mütter wissen, wurde im Rahmen der Studie wissenschaftlich belegt: Ein freundliches Willkommen fürs Baby macht vieles leichter. Die Ergebnissen sollen nun auch in einem Fortbildungsprogramm für Hebammen berücksichtigt werden.

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