Immer schön cool bleiben

Schwanger im Sommer: Was bei Hitze hilft

Werdenden Müttern kann der Sommer manchmal ganz schön zu schaffen machen. Acht erfrischende Tipps, die Mamas in spe munter machen.

1. Viel trinken!

Schwangere dürfen an heißen Tagen ruhig mal einen über den Durst trinken! Denn wer viel schwitzt, muss auch viel trinken: Im Sommer dürfen es gerne zweieinhalb bis drei Liter am Tag sein. Mineralwasser löscht den Durst am besten, hält Nieren und Stoffwechsel in Schwung und sorgt für glatte Haut.
Nebenbei hilft es, die Wassereinlagerungen in den Beinen auszugleichen, unter denen viele Schwangere leiden. Schorlen, kalte Kräutertees oder Wasser mit Limettensaft schmecken gut und erfrischen von innen. Oder wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Smoothie? Eine leckere "Trinkmahlzeit" aus frisch gepressten Früchten, nach Geschmack mit Naturjoghurt aufgepeppt oder mit Mineralwasser verdünnt, stillt vitaminreich Hunger und Durst. Auch Wassermelonen erfüllen diesen Zweck. Ein guter Nebeneffekt: Viel Flüssigkeit regt den trägen Darm an und beugt somit Verstopfungen vor! Hinweis: Wer unter Sodbrennen leidet, sollte auf stilles Wasser ohne Kohlensäure setzen.

2. Leckere, leichte Mahlzeiten

Bei warmem Wetter ist der Appetit auf deftige Speisen schwächer ausgeprägt und Schwangere greifen ohnehin lieber zu Gemüse, Salaten oder Früchten – vorzugsweise roh, dann enthalten sie die meisten Mineralien und Vitamine. Ausnahmen bestätigen die Regel: Tomaten sind in zubereiteter Form nährstoffreicher, zum Beispiel als leckere Pastasoße oder als kalte Gazpacho.
Ein Teller mit frischem Obst in greifbarer Nähe oder ein Früchtemilchshake versorgen den Kreislauf mit genügend gesundem Zucker und verringern nebenbei den Heißhunger auf Süßigkeiten. Ist ein Energieschub nötig, leistet eine Banane oder eine Handvoll Datteln gute Dienste, auch bei Heißhunger. Sie machen schnell satt. Und: Bananen und Datteln enthalten - wie dunkle Schokolade - Serotonin, den Botenstoff, der für gute Laune sorgt.

3. Wohltuende Wickel

Dicke Füße, geschwollene Knöchel, schwere Beine: Viele Schwangere neigen zu Wassereinlagerungen und Krampfadern. Hochhackige Schuhe oder einschneidende Söckchen sind jetzt tabu, viel stehen oder die Beine überschlagen ist ebenfalls ungünstig. Was hilft: Öfter mal in die Waagerechte gehen und die Beine höher lagern, allerdings nicht höher als den Bauch. Dazu am besten noch kühle Wickel (Handtücher einfach in kaltes Wasser tunken und auswringen) um Waden und Knöchel wickeln. 

Ein kleines Gymnastikprogramm wirkt ebenfalls Schwellungen entgegen: Zwischendurch mit den Füßen auf- und abwippen, mit den Zehen wackeln oder das Bein ausstrecken und den Fuß kreisen lassen. Bewährt haben sich außerdem kühlende Gels mit Menthol, Minze oder Rosskastanie*.

4. Abkühlen mit Thermalsprays

Kleine Frischekicks für zwischendurch liefern Eiswürfel: Einfach in ein Tuch wickeln und sanft über Gesicht und Körper streichen. Den gleichen Effekt bewirkt kaltes Wasser, das über die Unterarme plätschert oder ein feuchtes Tuch auf Stirn und Nacken. Thermalwassersprays (gibt's in der Drogerie, Apotheke, auch online*) passen in jede Handtasche und sind ideale Begleiter für unterwegs. Am besten im Kühlschrank lagern.

5. Entspannte Siesta

Unsere südländischen Nachbarn machen es vor – und nehmen sich während der drückenden Mittagshitze eine Auszeit. Das sollten werdende Mütter auch tun. Und bei einem kleinen Nickerchen im Schatten die Seele baumeln lassen. Schließlich leistet der Körper gerade Schwerstarbeit und hat kleine Pausen mehr als verdient. Auch wenn es verlockend ist: Das Nickerchen im Idealfall nicht länger als 30 Minuten halten – ansonsten fällt es dem Körper danach sehr schwer, wieder in Gang zu kommen. 

6. Moderates Training

Sport macht Spaß, bringt den Kreislauf in Schwung und hilft, Wassereinlagerungen abzubauen. Im Sommer sollten Schwangere allerdings einen Gang zurückschalten und das Workout in die Morgen- oder Abendstunden verlegen. Gut geeignet sind Sportarten wie Nordic Walking, Yoga oder Schwimmen. 

7. Nützliche Begleiter gegen Hitze und UV-Strahlen

Am Strand, beim Picknick oder im Biergarten dürfen stylische Accessoires nicht fehlen. Sonnenbrille* und Sonnenhut* setzen Mama in spe nicht nur ins rechte Licht, sondern halten auch UV-Strahlen ab. Denn, was Frau jetzt nicht gebrauchen kann ist ein Sonnenbrand oder Hitzeschlag. Also bitte auch nicht die Sonnencreme* und schützende Kleidung vergessen. 

8. Laue Schauer

Duschen am Morgen macht wach und stimmt auf den Tag ein. Aber bitte nur lauwarm! Kaltes Wasser regt nämlich den Kreislauf an und sorgt dafür, dass werdende Mütter noch mehr schwitzen. Nach dem Duschen nicht abtrocknen, sondern die Haut an der Luft trocknen lassen.

Autorin: Janine Overmann

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