Erhöhte Durchblutung

Nasenbluten in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft passiert im Körper so einiges. Manche Nebenwirkungen werden stärker, manche schwächer wahrgenommen. Überaus lästig ist eine verstopfte Nase oder plötzlich auftretendes Nasenbluten.

Was tun bei Nasenbluten?

Eine verstopfte Nase und Nasenbluten treten auf, weil die Schleimhäute besser durchblutet werden, da sich der Hormonhaushalt völlig verändert. Die Blutmenge, die durch die Adern fließt, nimmt zu, was eine Schwellung der Schleimhäute im gesamten Körper zur Folge hat. Deshalb fühlen sich viele im letzten Drittel der Schwangerschaft, als würden sie an einem Dauerschnupfen leiden.

Nasenbluten nicht auf die leichte Schulter nehmen

Diese verstopfte Nase und auch das Nasenbluten sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn das Risiko einer Nebenhöhlenentzündung ist recht hoch. Durch die verstopfte Nase atmet man dann meist durch den Mund, was die Schleimhäute austrocknet. Dies wiederum führt zu einer Borkenbildung und zu einem zähen Schleim in der Nase sowie in den Nebenhöhlen. Dies sind die besten Voraussetzungen für eine Nebenhöhlenentzündung. Die verstopfte Nase kann aber auch die Ursache für Kopfschmerzen sein, die ebenfalls vermehrt auftreten.

Die Nase immer feucht halten

Damit es erst gar nicht zu Nasenbluten und einer verstopften Nase kommt, sollte man die Schleimhäute immer schön feucht halten. Dies gelingt durch ein Nasenspray mit Salzwasser oder auch mit Baby-Nasentropfen, die körpereigenes Natriumhyaluronat enthalten. Diese Mittel sind für das ungeborene Baby völlig ungefährlich, denn sie sorgen für eine natürliche und langanhaltenden Befeuchtung der Nasenschleimhaut. Beim Nasenbluten sollte man den Kopf einfach nur nach hinten legen und den Nacken mit einem kühlen Tuch etwas abkühlen. Vorbeugen kann man gegen eine verstopfte Nase und Nasenbluten auch durch ein feuchteres Raumklima.

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