23. November 2012

Entwicklung in Mamas Bauch

13. bis 16. Schwangerschaftswoche – der vierte Monat

Entwicklung in Mamas Bauch
© Piotr Marcinski/Shutterstock.com

Mit dem vierten Monat beginnt schon das zweite Drittel der Schwangerschaft. Und auch diese Schwangerschaftswochen bringen Besonderheiten mit sich.

 

Ein kleiner Mensch!

Zwischen der 13. und 16. Schwangerschaftswoche ist der Gleichgewichts- und Tastsinn des Ungeborenen bereits voll entwickelt. Deren Signale zu verarbeiten fördert seine Gehirnentwicklung. Ihr Baby übt einzelne Bewegungen, greift sogar mit den Händen.

Das kleine Gesicht bekommt erste Züge, das Baby kann sich bewegen, zugreifen, schlucken und saugen. Ihr Kind ist jetzt etwa zehn Zentimeter groß. Seine Gesichtszüge bilden sich allmählich heraus und auch sein Ohr reagiert zum ersten Mal. Wenn Sie jetzt Musik hören, sollten Sie deshalb eher entspannte Rhythmen wählen – Rock and Roll wird Ihr Kind erst in ein paar Jahren mögen!

Das Ungeborene kann bereits einige Belastungen, etwa bei einer Erkrankung der Mutter, ausgleichen. GegenĂĽber anderen, etwa Stress und Nikotin, bleibt es machtlos.

Das verändert sich an Ihrem Körper

Der Brustumfang vergrößert sich und auch der Bauch beginnt sich allmählich zu wölben. Manche Schwangere bekommen Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, haben mit Verstopfung oder Blähungen zu kämpfen. Wenn das auch bei Ihnen der Fall ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, welche Medikamente Sie dagegen nehmen dürfen. Denn nicht alle sind jetzt erlaubt.

Auch Bluthochdruck ist keine Seltenheit. Deshalb misst der Arzt bei jeder Routine-Untersuchung den Blutdruck und notiert die Werte im Mutterpass.

Eine Massage? Ja, bitte!

Wenn der Bauch größer wird, dann machen sich Schwangere allmählich Sorgen über Schwangerschaftsstreifen. Diese rötlichen Streifen entstehen durch Überdehnung des Bindegewebes. Mit regelmäßigen Öl-Massagen lassen sie sich gut in den Griff bekommen. In der Apotheke gibt es eine Auswahl naturbelassener, reiner Pflege-Öle.

Ganz wichtig: Zahnpflege

Gesunde Zähne und gutes Zahnfleisch sind auch für Schwangere sehr wichtig. Sie sollten sie deshalb sehr sorgfältig pflegen. Besonders, weil Frauen während der Schwangerschaft sowieso zu Zahnfleischbluten neigen. Auch die Kariesgefahr ist größer. Durch regelmäßiges Putzen werden auch die Bakterien im Mundraum in Schach gehalten. Und das ist wichtig. Studien haben gezeigt, dass manche Erreger aus dem Mundraum in den Körper wandern und dort Schaden anrichten. Sogar eine Frühgeburt kann die Folge sein. Gegen Bürste und Zahnpasta haben die Bakterien aber keine Chance. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt beraten.

Wadenkrämpfe

Die fiesen Schmerzen treten vor allem nachts auf. Am besten hilft aufstehen und umhergehen. Oder die Füße mit durchgedrückter Sohle fest gegen das Fußteil des Bettes oder die Wand drücken. Ausgelöst werden die Krämpfe durch einen Magnesiummangel. Deshalb magnesiumreiches Mineralwasser trinken und täglich ein paar geschälte Mandeln kauen. Fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie ein Magnesiumpräparat brauchen.

Wie sich Ihr Baby zwischen der 17. und 20. Schwangerschaftswoche entwickelt, erfahren Sie hier.

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