11. Dezember 2017

Was der Haut jetzt guttut

Die richtige Pflege für den Baby-Bauch

Schön schwanger
© ItStock

Allmählich wird Ihr Bäuchlein zum Bauch, der bis zum Ende der Schwangerschaft einen Umfang von rund 100 Zentimetern erreichen kann. Wie sich der Bauch verändert und welche Pflege jetzt guttut:

Bei dem dicken Bauch wird’s bestimmt ein großes Kind. Oder: Ganz spitz, das ist ein Junge! Solche Prophezeiungen bekommen werdende Mütter häufig zu hören, sobald der Bauch sichtbar wächst. Ist an solchen Ammenmärchen was dran? Das könnnen Sie hier nachlesen!

Das ändert sich

Jeder Baby-Bauch ist individuell, unvergleichlich – und sehr faszinierend. Es gibt aber ein paar typische Veränderungen, die viele Schwangere gleichermaßen bemerken:

  • ein vorgestülpter Nabel. Plötzlich verschwindet das kleine Grübchen auf Ihrem Bauch und stattdessen steht der Nabel hervor. Das bleibt so, bis Ihr Baby auf der Welt ist, danach bildet sich Ihr Nabel wieder zurück
  • eine bräunliche Linie zwischen Nabel und Schamhaaransatz. Diese so genannte Linea fusca entsteht, weil sich durch die Hormonveränderungen in der Schwangerschaft die Pigmentierung der Haut ändern kann. Nach der Entbindung wird die Linie normalerweise wieder unsichtbar. Sonnenbäder sollten Sie vorerst jedoch vermeiden, sie fördern die Pigmenteinlagerung.

Pflege für den Babybauch ist wichtig

Ihre Haut wird immer schneller und stärker gedehnt. Häufig reagiert sie darauf mit Spannen und Juckreiz, erst recht, wenn Sie zu trockener Haut neigen. Neben täglichen Ölmassagen oder regelmäßigem Eincremen mit einer guten Körperlotion hilft sanftes Zupfen der Bauchhaut.
So geht’s: Greifen Sie kleine Partien mit Daumen und Zeigefinger und ziehen Sie sie leicht hoch, bis sich die Haut rötet. Das fördert die Durchblutung. Aber nicht rupfen oder reißen. Noch ein Tipp: Nach dem Duschen den Bauch mit Franzbranntwein abreiben und behutsam trocken bürsten.

Der Bauch macht Druck

Kaum zu glauben: Ihr Bauch wird weiterhin stark wachsen. Gegen Ende der Schwangerschaft erreicht er in Nabelhöhe etwa einen Umfang von 100 Zentimetern. Sein Umfang hängt zum Beispiel davon ab, wie straff Ihre Muskeln sind. Eine Rolle spielen auch Körperhaltung, Figurtyp und wie viel Sie zugenommen haben. So wirkt der Bauch bei schlanken, durchtrainierten Frauen häufig spitzer und kleiner als bei werdenden Müttern, die mit ein paar Extrapfunden in die Schwangerschaft starteten.

Ein paar Wochen vor der Geburt kann sich seine Form aber noch einmal verändern: Sobald Ihr Baby mit dem Kopf ins Becken rutscht, senkt sich Ihr Bauch etwas. Spätestens dann lässt auch das unangenehme Gefühl im Bereich des unteren Rippenbogens nach, das manche Frauen plagt: Es entsteht, weil der Druck des prallen Bauches Nerven in dieser Region reizt. Das ist lästig, aber harmlos. Berichten Sie dennoch Ihrem Arzt davon, damit er ausschließt, dass etwas anderes hinter den Beschwerden steckt.

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