1. Februar 2019

Gute Gespräche, Tee, Stützkissen im Bett

Wie Sie in der Schwangerschaft ausgeruht bleiben

Gute Gespräche, Tee, Stützkissen im Bett
© BananaStock

Der Schlaf Schwangerer verändert sich im Laufe der zehn Monate bis zur Geburt. Doch Sie können sich das Ein- oder Durchschlafen trotzdem erleichtern. Tipps, wie Sie ausgeruht bleiben.

Sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung. Vor allem magnesiumreiche Nahrung wie Gemüse, Kartoffeln, ungeschälter Reis, Getreide, Vollkorn-Produkte und Hülsenfrüchte sollten laut Hebamme Claudia Martin auf dem Speiseplan stehen. Mit ausreichend Magnesium im Körper können Sie Muskel- und Wadenkrämpfe sowie Sodbrennen vermeiden.

Wichtig bei Schlafproblemen in der Schwangerschaft

  • Kaffee und Tee nur in Maßen genießen! Wie viel Kaffee in der Schwangerschaft unbedenklich ist: HIER klicken!
  • Vitamin-, Eisen- oder Magnesium-Präparate nicht ohne Absprache mit dem Arzt und/oder der Hebamme einnehmen.

Versuchen Sie, Ihre Ängste und Fragen auszusprechen. Nehmen Sie sich Zeit für Gespräche mit Ihrem Mann, einer Freundin oder einer Hebamme in der Schwangeren-Sprechstunde. Sie brauchen sich Ihrer Sorgen nicht zu schämen. Wenn es mit dem Einschlafen nicht klappen will: Lassen Sie sich in der Apotheke einen speziellen Kräuter-Tee mischen.

Fragen an den Gynäkologen


Keine Frau redet gerne darüber, wenn’s im Schambereich brennt oder juckt.
Wir haben mit einem Gynäkologen gesprochen, seine Antworten auf unsere Fragen gibt’s in der aktuellen Leben & erziehen – ab 6. März 2019 am Kiosk!

Tee-Rezept nach Maria Treben

Inhalt: Schlüsselblumen, Lavendel, Lindenblüten, Hopfenzapfen, Johanniskraut und Baldrianwurzel – gibt’s in der Apotheke.
Einen gehäuften TL der Mischung mit 1/4 l Wasser abbrühen, drei Minuten ziehen lassen und noch warm schlückchenweise vor dem Schlafengehen trinken.

Am Abend eine Ruhestunde einplanen

Versuchen Sie, am Abend zu entspannen, etwa mit einem Spaziergang, schöner Musik, einem Bad mit Kamille oder Lavendel. Auch Atem- oder Entspannungstechniken aus dem Schwangerschaftskurs können Ihnen helfen. Drei Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen sollten Sie außerdem darauf achten, keine schweren oder scharfen Mahlzeiten mehr zu essen.

Wie man sich bettet, so liegt man!

Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist die Rückenlage meist die unbequemste Schlafhaltung. Machen Sie es sich mit mehreren kleinen Kissen bequem. Die meisten Schwangeren liegen am besten auf der linken Seite mit je einem Kissen unter dem Kopf, zwischen den Knien und als Stütze im Rücken oder unter dem Bauch. Besonders praktisch: Kaufen Sie sich bereits jetzt ein Stillkissen und verwenden es als Stützkissen. So vermeiden Sie Lenden- oder Rückenschmerzen. Gönnen Sie sich auch mal ein Schläfchen zwischendurch. Wenn Sie schon im Mutterschutz sind, geht das wunderbar. Sie sollten die Zeit nutzen, um bereits jetzt zu lernen, Ihre Kräfte einzuteilen.

Wenn die Blase drückt – häufige Probleme

    • Der verstärkte Harndrang in der Nacht lässt sich nicht vermeiden. Das Kind drückt auf die Blase. Den Rat, abends weniger zu trinken, hält Claudia Martin für gefährlich. Denn oft kommen die Frauen erst abends dazu und für Schwangere ist die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit besonders wichtig.
    • Wundern Sie sich nicht, wenn Sie plötzlich schnarchen! Schwangerschaftshormone und das Kind, das die Lunge der Mutter in ihrem Volumen einschränkt, können das nächtliche Sägen auslösen.
    • Gegen geschwollene Beine: das Bettende hochstellen, durchblutungsfördernde Cremes oder Lotionen verwenden, zum Beispiel eine Citruscreme oder Franzbranntwein.

Wie sich der Schlaf während der Schwangerschaft verändert, lesen Sie hier!

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