27. Februar 2019

Irgendwann erwischt es jeden

Kleine Bazillenschleuder

© Verock/iStockphoto.com

Der Medizinschrank ist voll, der Vorratspack Taschentücher griffbereit: Julia (2), die Tochter unserer Kollegin Steffi, bringt momentan so einiges an Viren aus der Spielgruppe mit nach Hause.

Derzeit haben Viren und Bakterien Hochsaison. Auch bei uns zu Hause. Seit Julia die Mutter-Kind-Gruppe besucht, bringt sie in der Wintersaison ständig irgendwelche „Überraschungen“ mit nach Hause. Und egal ob Erkältung, Magen-Darm-Virus oder ein Infekt mit Fieber – wir dürfen spätestens nach vier Wochen mit etwas Neuem rechnen.
Allerdings hatten wir das in unsere Überlegungen einbezogen, als es damals um die Anmeldung in die Mutter-Kind-Gruppe ging. Wir waren uns einige, dass wir Julia nicht von allen Krankheiten fernhalten können. Denn egal, ob beim Einkaufen oder im heißgeliebten Schwimmbad: Sie kann sich an jeder Ecke anstecken.

Irgendwann erwischt es jeden

Es ist aber natürlich kein Zuckerschlecken, wenn unsere Große dann wirklich krank ist: Ihre Laune erreicht den Tiefpunkt, sie will häufig getragen werden. Ihr und dazu Mona (6 Monate) gerecht zu werden, ist an solchen Tagen nicht einfach – von den Nächten ganz zu schweigen. Auch unsere Abwehrkräfte machen meist irgendwann schlappp. Trotz des Nestschutzes durchs Stillen hat es leider auch Mona schon häufiger erwischt. Das ist wohl das Los jüngerer Geschwister.

Aber auch wenn man die Kinder nicht wirklich davor schützen kann, krank zu werden – einiges können wir Eltern doch tun:
Kranke Kinder gehören nicht in Krabbelgruppen, Kindergärten oder Schulen. Man hört ja immer wieder von Eltern, denen das egal zu sein scheint. Natürlich mit der Folge, dass es auch andere erwischt und die Viren und Bazillen fleißig verteilt werden.
Bei privaten Treffen gehört es für mich zum guten Ton, andere Eltern vorher zu informieren, wenn das eigene Kind krank ist. Damit jeder selber entscheiden kann, ob er trotzdem kommen möchte. Uns wäre so schon eine Magen-Darm-Grippe sowie ein fiebriger Infekt erspart geblieben.
• Auf Familien mit Säuglingen solle mann noch mehr Rücksicht nehmen. Denn gerade für die Allerkleinsten kann ein Infekt auch mal gefährlich werden.
• Etwas größere Kindern können sich beim Husten oder Niesen den Arm vors Gesicht halten. Mehr Infos dazu gibt’s im Erkältungs-Knigge!

Zum Glück ist die kalte Jahreszeit mit ihren Krankheitswellen bald vorbei, zum Glück können wir uns über die ersten sonnigen Nachmittage freuen. Die verbringen wir natürlich draußen – das ist nicht nur gut fürs Gemüt, es steigert auch die Abwehrkräfte 😉

Was wir als Familie noch alles erleben, davon erzähle ich euch an dieser Stelle bald mehr.

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