11. Januar 2019

Ein Fest f√ľr die ganze Familie

Mona wurde getauft!

© privat

Die Familie unserer Kollegin Steffi kommt aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Zu Weihnachten, der Verlobung ihres Bruders und dem Jahreswechsel kam auch noch Monas Taufe.

Feste muss man feiern, wie sie fallen und an Gelegenheiten mangelt es uns derzeit nicht: Die Neuigkeit, dass mein Bruder dieses Jahr heiraten wird, hat uns an Weihnachten total √ľberrascht. Neben seiner Rolle als Bald-Ehemann hat er nun auch noch eine weitere inne: Er ist Monas Taufpate. Die Wahl fiel uns nicht schwer. Wir haben uns – wie auch bei Julia – f√ľr jemanden aus der Familie entschieden. Freundschaften k√∂nnen kommen und gehen, mit unseren Familien sind wir aber eng verkn√ľpft. Monas Patenonkel ist au√üerdem nicht nur sehr liebensw√ľrdig, er wohnt praktischerweise auch direkt neben uns und sieht unsere M√§dels h√§ufig. Meine zuk√ľnftige Schw√§gerin hat dann auch den Fotografenjob an Monas gro√üem Tag √ľbernommen.

Ein familiärer Gottesdienst

Wir haben uns die Taufe famili√§r gew√ľnscht. Damit es feierlich wird, habe ich im Vorfeld eine kleine Gesangsgruppe mit Gitarrenbegleitung organisiert, Lieder ausgesucht und F√ľrbitten geschrieben. Dem Pfarrer gelang es, der Feier eine sehr pers√∂nliche Note zu verleihen. Er bezog Julia mehrmals mit ein, au√üerdem hatte er auch den ein oder anderen humorvollen Kommentar auf Lager. „Jetzt machen wir das M√§del katholisch“, schmunzelte er beispielsweise vor der eigentlichen Taufzeremonie. Mit dem Weihwasser war er √ľbrigens nicht sparsam: Neben Monas K√∂pfchen bekam auch Mathias‘ Fu√ü reichlich davon ab. Vielleicht wollte der Pfarrer damit auch gleich meinen Mann – der eher selten in die Kirche geht – katholisch machen?! Die Hauptperson hatte √ľbrigens selbst einiges beizutragen. Mona meldete sich nicht nur h√§ufig, sondern auch sehr lautstark zu Wort ūüėČ

Ganz die große Schwester

√úberrascht hat uns dagegen Julia. Wir waren uns sicher, dass sie nicht von Papas Arm weichen w√ľrde. Wie sehr wir uns get√§uscht haben! Tats√§chlich hat sie das Geschehen ganz entspannt aus der ersten Bankreihe an der Seite von Oma und Opa verfolgt. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann sie es schon einmal geschafft hat, so lange ruhig zu sitzen!

Im Anschluss an den Tauf-Gottesdienst feierten wir weiter und luden unsere G√§ste in die nahe gelegene Dorfwirtschaft ein. Stefan, der Koch, hat auf unseren Wunsch ein mediterranes Men√ľ aufgetischt. Die Nachspeise – eine hausgemachte Pannacotta – habe ich selbst beigesteuert. Mona hat den Gro√üteil ihrer Feier verschlafen, p√ľnktlich zum Hauptgang bekam sie allerdings Hunger. Verst√§ndlich, wenn alle vor vollen Tellern sitzen! Es hat mir fast schon leidgetan, dass sie selbst nichts von all den leckeren Sachen probieren konnte.
Zur Taufe bekam Mona √ľbrigens eine wundersch√∂ne Kette mit einem kleinen Kreuz und ein selbst gemaltes Wandbild mit einem biblischen Spruch. Letzteres hat jetzt schon einen Ehrenplatz in ihrem Zimmer.

Was wir als Familie noch alles erleben, davon erzähle ich euch an dieser Stelle bald mehr.

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