23. August 2018

Die letzten Wochen vor der Geburt

Countdown für Baby Nummer 2

Steffis Blog
© FilippoBacci/iStockphoto.com

Der Countdown läuft: In wenigen Wochen wird Steffi ihr zweites Kind in den Armen halten. In ihrem Blog schreibt sie über die letzten Vorbereitungen vor der zweiten Geburt, ihre wachsende Aufregung und die Vorfreude aufs Baby.

Nun ist es nicht mehr lange hin bis zur Geburt unserer Kleinen. Inzwischen ist schon (fast) alles vorbereitet: Die Kliniktasche ist gepackt. Das Kinderzimmer ist fertig. Mein ausstehender Blog ist hiermit geschrieben. Die wichtigsten Haushaltsarbeiten sind erledigt. Julias Geschenk, das sie als große Schwester bekommen wird (ein Tipizelt zum Kuscheln), liegt bereits fertig gewaschen und gebügelt im Keller und wartet darauf, aufgebaut zu werden. Die Spannung steigt täglich. Und natürlich mache ich mir auch immer häufiger Gedanken darüber, was in den kommenden Wochen auf mich/uns zukommen wird.

Wann geht es los?

Wird unsere Kleine früher zur Welt kommen oder geht es erst nach dem errechneten Termin am 6. September los? „Stellt euch lieber auf ein späteres Datum ein“, rät mir meine Hebamme Anna. „Nur weil das erste Kind eher dran war, muss es beim zweiten nicht genauso sein.“
Ob ich mir mit dem Geburtsbeginn sicherer bin als bei Julia? Da konnte ich trotz eines Vollbads erst nicht hundertprozentig einordnen, ob es sich um echte Wehen handelt.
Etwas aufwendiger ist diesmal die Vorbereitung. Wir können nicht einfach losfahren, weil wir einen Babysitter für Julia brauchen. Aber meine Mama ist glücklicherweise meist in greifbarer Nähe. Mathias dagegen hat eine Stunde Heimweg vor sich, falls es losgehen sollte, wenn er arbeitet.

Wie verläuft die zweite Geburt?

Mittlerweile überkommt mich ein großer Respekt, wenn ich an die Geburt denke. Und auch ein wenig Aufregung. Bei Julia hatte ich damals großes Glück. Wir waren das einzige Paar im Kreissaal, sodass die Hebamme ausreichend Zeit für uns hatte. Der Muttermund öffnete sich innerhalb von zwei Stunden komplett, eine Stunde später konnten wir Julia dann bereits in den Armen halten. Ein Spaziergang war es selbstverständlich trotzdem nicht. Dass jede Geburt anders verläuft, ist kein Geheimnis. Ob es diesmal ähnlich schnell geht, oder ob mir ein langwieriger Wehenmarathon bevorsteht? Vielleicht ist es ganz gut, dass ich das nicht weiß.

Wie wird es sein, unser Baby zum ersten Mal zu sehen?

Ich erinnere mich noch genau: Die ersten Stunden mit Julia waren überwältigend. Das Wunder des Lebens in unseren Armen – einfach unfassbar. Wir haben uns sofort in unsere Tochter verliebt. Selbst die Namenswahl war plötzlich kein Problem mehr. Mathias und ich waren uns sofort einig, welcher Vorname aus unserer engeren Wahl der Richtige war. Ich bin gespannt, ob es diesmal auch so sein wird. Wir gehen nämlich mit gleich vier Namen ins Rennen, auch wenn wir einen Favoriten haben. Neugierig bin ich auch schon, ob wir eine optische (und später charakterliche) Ähnlichkeit zu Julia erkennen werden. Allzu lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis wir es wissen.

Wie wird der Start zu Hause?

Beim ersten Kind waren die ersten Wochen nach der Geburt ganz schön kräftezehrend. Mathias und ich haben uns die Nächte aufgeteilt, jeder hat mit Julia ein paar Stunden auf der Couch verbracht. Auch das Stillen ist anfangs nicht ganz reibungslos gelaufen, ich stand kurz vor einer Brustentzündung und hatte ziemliche Schmerzen. Dank meiner Hebamme haben wir das aber in den Griff bekommen. Für den Fall der Fälle habe ich diesmal schon vorgesorgt und Quark und Pfefferminztee zur Linderung gekauft.
Wir sind allerdings sehr gespannt, wie groß die Umstellung von einem auf zwei Kinder wird. Wie wird Julia die neue Situation verkraften? Wie sehr werden uns die beiden Kids in Anspruch nehmen? Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.

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